Was ist bloß mit Europas Banken los? Wenn man auf die neuesten veröffentlichten Zahlen von UBS, Deutscher Bank oder Lloyds blickt, ist von der Krise kaum noch eine Spur. Das macht Hoffnung für die Wirtschaft – aber ein Wort der Vorsicht bleibt angebracht.
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Monatelang hat die Deutsche Bank eine Kapitalerhöhung ausgeschlossen, jetzt nimmt sie doch Milliarden auf. Die Börse jubelt, die Anleger hoffen auf Stabilität. Doch die Frage, ob das Kapital ausreicht, könnte Anshu Jain und Jürgen Fitschen schnell wieder einholen.
Die Deutsche Bank rückt ins Zentrum der Debatte um Frauen auf Führungsposten. Das Management soll weiblicher werden, versprach Co-Chef Jürgen Fitschen vor über einem Jahr. Viel getan hat sich seitdem nicht.
Einige Juristen wollen den Niedergang der Privatbank Sal. Oppenheim schneller aufklären als bislang geplant. Weil Richter, Staatsanwälte und Verteidiger darüber verhandeln, gibt es noch immer keinen Termin für den Prozess-Neustart.
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Wandel im Bankwesen folgt oft nicht technischen Neuerungen, sondern regulatorischen Anforderungen. Nicht immer ist diese Art von Wandel positiv. Ein Beispiel ist der Markt für außerbörslich gehandelte Derivate. Hier werden Risiken nur von einer Seite zur anderen verlagert.
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Der niederländische Finanzkonzern ING stieß mit dem Aktiendebüt seiner US-Sparte auf wenig Anlegerinteresse und hat das angepeilte Preisziel verfehlt.
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Die britische Bank Lloyds hat im ersten Quartal wieder einen deutlichen Gewinn erzielt, nachdem sie im Vorjahreszeitraum herbe Verluste zu verkraften hatte. Das Institut musste nun weniger Abschreibungen vornehmen und auch weniger Geld als im Vorjahr zurückstellen.
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Die UBS hat nach dem desaströsen Schlussquartal 2012 zu Beginn des neuen Jahres wieder Gewinne geschrieben. Die Schweizer Großbank profitierte von einem guten Investmentbanking, aber auch der drastische Sparkurs zeigt bereits Wirkung.
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Die Deutsche Bank hat einen Titel weniger: Nach Bilanzsumme ist sie nicht mehr die größte Bank Europas. Die britische Konkurrenz hat sie überholt. Wer jetzt auf dem Treppchen ganz oben steht und welche elf weiteren Institute ebenfalls Billionen Euro an Aktiva aufhäufen.
Die Finanzkrise hat in Deutschland Opfer gefordert: WestLB und Eurohypo verlassen den Bankenmarkt. Dadurch verschiebt sich die Rangfolge der größten deutschen Banken. Wir zeigen Ihnen die größten zwölf.
Anshu Jain und Jürgen Fitschen haben eine global gut aufgestellte Bank übernommen. Doch die Finanz- und Schuldenkrise und hausgemachte Probleme fordern die beiden seit ihrem Amtsantritt im Juni 2012. Die Aufgaben der Bankspitze - und wo die größten Risiken lauern.
Die Europäische Bankenaufsicht fordert von den Banken eine harte Kernkapitalquote von 9 Prozent. Wir zeigen, wie groß die Lücken bei den deutschen und österreichischen Banken früher waren und wie sie die Institute geschlossen haben.
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Die Commerzbank hat das Berufungsverfahren um die Bonuszahlungen für Londoner Investmentbanker verloren. Noch will die Bank aber nicht aufgeben, obwohl sich der Streit bereits seit Jahren zieht und die Chancen auf einen Sieg gering erscheinen.
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Die Online-Bank Comdirect hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient als im Vorjahr. Investitionen und rekordniedrige Zinsen warfen die Bank zurück. Im Vergleich zum Mutterkonzern Commerzbank hält sie sich aber gut.
Die Ratingagentur Moody's hat die Langfristbewertung der Commerzbank um eine Stufe auf „Baa1" gesenkt. An der kurzfristigen Bonitätsnote ändert sich aber nichts.
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J.P. Morgan verliert den nächsten Vorstand: Frank Bisignano verlässt das Geldhaus. Außerhalb des Geldhauses hielt er sich im Hintergrund, doch intern genießt er einen makellosen Ruf und gilt als sehr enger Vertrauter von Vorstandschef Jamie Dimon.
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Der 42-jährige Matt Zames gewinnt bei J.P. Morgan kräftig an Macht. Einige sehen den Manager schon als Nachfolger von CEO James Dimon. Anderen stellen aber die Frage, ob er sich nicht besser als Chef einer Investmentbank eignen würde.
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Die Eurokrise scheint ihren Schrecken an den Märkten verloren haben. Die Anleiherenditen Spaniens und Italiens sind auf Mehrjahrestiefs gefallen. Doch die Ruhe trügt: Aus Deutschland kommt ein beunruhigendes Signal.
Die US-Notenbank sorgt sich um die Höhe der Bonuszahlungen bei Banken. Darum will die Fed exzessiven Risiken in der Finanzbranche einen Riegel vorschieben. Der Druck der Zentralbank zeigt erste Wirkung.
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Nach der Bad Bank der WestLB hat nun auch Deutschlands zweite externe Abwicklungsanstalt erstmals den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Beide machen gute Fortschritte beim Verkauf ihrer Portfolios.
Die Finanzbranche ist schuld, dass die Weltwirtschaft beinahe den Bach hinunterging. Niemand wünscht sich eine Rückkehr des Wahnsinns. Aber ganz ohne sie geht es auch nicht. Das richtige Maß muss gefunden werden. Aber wo liegt das?
Der spanische Staat drückt bei der Sanierung seiner notleidenden Banken den Anlegern enorme Belastungen auf. Die Aktionäre und Gläubiger von Bankia und weiterer vier verstaatlichter Banken müssen hohe Verluste einstecken. Zudem wird ihr Anteil massiv verwässert.
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Peinliche Schlappe für Goldman Sachs und J.P. Morgan. Während die meisten Wettbewerber den Stresstest der Fed bestanden haben, müssen die beiden Investmentbanken bei ihren Kapitalplänen noch nachbessern. Das werden möglicherweise auch die Aktionäre zu spüren bekommen.
In den USA haben große Banken einen starken Vorteil, wenn es darum geht, sich zu finanzieren. Doch Washington kann gegensteuern.
Nach dem verheerenden Manipulationsskandal will die britische Finanzaufsicht FSA den Interbanken-Leitzins Libor mit aller Macht erhalten. Großbanken, die aus dem Libor aussteigen wollten, schickte sie jüngst barsche Warnbriefe. Die Branche fühlt sich geknebelt.
Seit zwei Jahren trudelt in den USA eine Klage nach der anderen gegen die in den Libor-Skandal verwickelten Banken ein. Die 16 Finanzinstitute versuchen, eine neue Prozesswelle abzuwenden. Doch für sie besteht ein beträchtliches Risiko.
Im weltweiten Skandal um manipulierte Zinsen hoffen die Ermittler, noch in diesem Sommer Verfahren gegen drei europäische Banken beilegen zu können. Entgegen den Gerüchten gehört die Deutsche Bank nicht dazu.
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In Washington sorgt eine neue, überparteiliche Gesetzesinitiative für Aufsehen, die großen Banken das Leben schwerer machen will. Auch wenn ihre unmittelbare Durchsetzungschance nicht groß ist, verstärkt sie doch das Klima für eine stärkere Regulierung.
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EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sieht europäische Banken in den USA benachteiligt. In einem Brief warnt er Fed-Chef Ben Bernanke persönlich vor der Einführung schärferer Sonderregeln für Auslandsbanken.
Um ihre Kapitalpolster zu stärken, sollen die Banken ihre Bilanzen von riskanten Assets befreien - so zumindest lauten die Vorgaben von Regulierern. Um die Vermögenswerte trotzdem behalten zu können, greifen immer mehr Institute zu einem Trick: Sie übertragen die Risiken auf Investmentfonds.
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Die deutsche Finanzaufsicht gibt sich mit der Einführung des Trennbanken-Systems noch nicht zufrieden. Sie will mit schärferen Regeln auch ein Abwandern der Institute in den schwach beaufsichtigten Schattenbankensektor verhindern. Für die BaFin-Chefin Elke König gilt: „Gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regeln."
Die Bundesregierung hat den Entwurf zum so genannten Trennbankengesetz gebilligt. Deutsche Banken sollen damit zur Abspaltung riskanter Bereiche gezwungen werden können. Etwa zehn bis zwölf Institute sollen betroffen sein.
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Im Dezember hatten Europaparlament und EU-Länder sich auf eine Deckelung der Banker-Boni geeinigt. Doch die Briten wollen das Paket, das Teil der Basel-III-Bankenregulierung ist, wieder aufschnüren. Nun setzten die Parlamentarier ein Ultimatum.
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