VON TAKASHI NAKAMICHI UND TATSUO ITO
Nach den ungewöhnlich deutlichen Kommentaren der neuen japanischen Regierungslenker zum Yen sind Anleger an den Finanzmärkten überzeugt: Japan hat ernsthaft vor, seine Währung abzuwerten, um den gebeutelten Exporteuren des Landes zu helfen. Ein solcher Schritt dürfte aber Nebenwirkungen haben und die Beziehungen Tokios mit seinen wichtigsten Handelspartnern verkomplizieren.
Weltweit versuchen Zentralbanken in Asien und auch in Lateinamerika seit geraumer Zeit, ihre Währungen vor einer allzu starken Aufwertung zu bewahren. Sie reagieren damit auf die extrem lockere Geldpolitik, mit der die US-Notenbank Federal Reserve und die Europäische Zentralbank (EZB) Euro und Dollar drücken.
Eine schwache Währung hilft Ländern, deren Binnennachfrage schwächelt ...





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