VON ARCHIBALD PREUSCHAT
Die Mediengruppe RTL und Pro-Sieben-Sat.1 zahlen eine Millionenbuße an das Bundeskartellamt und legen damit einen jahrelangen Rechtsstreit um die Verschlüsselung ihres Fernsehsignals bei. 55 Mio Euro kostet sie der Vergleich, nebst Zusicherung, die Praxis in den nächsten zehn Jahren zu unterlassen.
In den Zentralen der beiden großen deutschen Privatsender in Köln und Unterföhring bei München blieb man am Freitag gelassen: Die Zukunft des Fernsehens gehört ohnehin der HD-Technik, also dem hochauflösenden Fernsehen, und da wird weiterhin verschlüsselt.
Im Mai 2010 war das noch anders: Die Razzia des Bundeskartellamtes sorgte seinerzeit für Aufruhr. Der Vorwurf lautete, beide Senderketten hätten sich abgesprochen, ...




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