• The Wall Street Journal

Apple-Chef Cook: Gehalt schrumpft um 99 Prozent

Apple-Chef Tim Cook hat in seinem ersten vollen Jahr an der Spitze des Technologieriesen rund 99 Prozent weniger verdient als zuvor. Cook, der im vergangenen Jahr die Liste der bestverdienenden CEOs anführte, erhielt im Geschäftsjahr 2011/12 insgesamt nur 4,2 Millionen US-Dollar, wie aus einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Im Jahr zuvor hatte Cook als Stellvertreter von Steve Jobs eine Gesamtvergütung von fast 378 Millionen Dollar erhalten.

Jene enorme Summe stammte jedoch hauptsächlich aus der Zuteilung von einer Million Apple-Aktien, basierend auf dem Kurs der Apple-Aktie zu jener Zeit. Cooks Vergütung für das Jahr 2010/11 ist die höchste, die bis dato vom Wall Street Journal in seiner jährlichen Umfrage zu CEO-Vergütungen erfasst wurde und damit die höchste seit mindestens 2006 - dem Jahr in dem die SEC ihre Regeln für die Rechnungslegung von Managergehältern änderte.

Cooks Gehalt legte mit dem Aufstieg an die Konzernspitze zwar auf 1,4 Millionen von 900.000 Dollar zu, allerdings erhielt er 2012 keine Aktienzuteilungen, weshalb das Gesamtpaket deutlich schmaler ausfiel. Bereits im Mai hatte Apple bekannt gegeben, dass die vom CEO gehaltenen Aktien von der Ausschüttung einer Dividende ausgenommen seien. Damit verzichtete Cook freiwillig auf eine Prämie von etwa 75 Millionen Dollar.

Freuen kann sich dagegen Finanzvorstand Peter Oppenheimer. Seine Vergütung wuchs auf 68,6 Millionen Dollar von 1,4 Millionen Dollar im Vorjahr. Darin enthalten sind 66,2 Millionen Dollar aus Aktienzuteilungen. Hardware-Chef Robert Mansfield erhielt insgesamt 85,5 Millionen Dollar, auch hier stammt fast alles aus Aktienzuteilungen.

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