VON NATALI SCHWAB
Bei Hochtief ist die Revolution ausgeblieben. Der neue Chef Marcelino Fernández Verdes setzt auf Bewährtes und bewährte Rezepte. Eine Zerschlagung, wie sie nach der umkämpften Übernahme durch den spanischen Großaktionär ACS von Mitarbeitern und einigen Beobachtern noch immer befürchtet wurde, kann vorerst zu den Akten gelegt werden.
Der Auftritt des Spaniers auf der Bilanzpressekonferenz war mit Spannung erwartet worden. Was würde der ehemalige ACS-Manager verkünden? Wie würde er Hochtief auf Profitabilität trimmen wollen? Ziehen die Spanier, die selbst unter hohen Schulden ächzen, nun die Zügel an?
Nichts von alledem, zunächst. Zwar will sich Hochtief von Randgeschäften trennen, knapp die Hälfte ...



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