VON URSULA QUASS
Fragwürdige Reisen, Abschreibungen bei den Stahlwerken in Übersee und Forderungen wegen der Verwicklung in Preisabsprachen und Kartelle: Der Essener Stahlkonzern Thyssen-Krupp produziert schlechte Nachrichten am laufenden Band. Die Folge war ein Köpferollen im Vorstand, wie es ein Dax-Konzern selten gesehen hat.
Gleich drei Topmanager mussten ihren Hut nehmen. Auch wenn die Staatsanwaltschaft Essen ihre anfänglichen Ermittlungen gegen Jürgen Claassen - und damit einen der engsten Vertrauten Crommes - teilweise schon wieder eingestellt hat: Aus der Bredouille ist der Konzern und damit auch Chefaufseher Gerhard Cromme nicht. Im Gegenteil. Das Image des 69-Jährigen bekommt Kratzer.
"Wo waren Sie, Herr Cromme?", diese ...




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