VON REBECCA SMITH UND CHRISTIAN BERTHELSEN
Der Deutschen Bank steht in den USA angeblich eine Strafe wegen unerlaubter Handelspraktiken auf dem kalifornischen Strommarkt bevor. 1,5 Millionen US-Dollar soll das größte deutsche Geldhaus dafür berappen, dass eine Tochtergesellschaft im Jahr 2010 unrechtmäßig Gewinne an der kalifornischen Strombörse eingestrichen haben soll. Die mit der Angelegenheit vertrauten Personen rechnen möglicherweise noch am Dienstag mit der Verhängung der Strafe.
Die zuständige Behörde versucht in einer größer angelegten Aktion, jenen Handelspraktiken einen Riegel vorzuschieben, die nach Aussage der Federal Energy Regulatory Commission den Manipulationsmethoden gleichen, die den kalifornischen Strommarkt vor mehr als einer Dekade an den Rande des Zusammenbruchs geführt haben.




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