VON HEIDE OBERHAUSER-ASLAN
Rund um den Globus stöhnt die Pharmaindustrie über den fehlenden Nachschub an vielversprechenden Arzneimitteln und über die weltweiten Sparzwänge in der Gesundheitspolitik. Nicht so im beschaulichen Ingelheim an Rhein, Firmensitz von Deutschlands zweitgrößtem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim. „Die Zukunft sieht nicht schlecht aus", sagt Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung, im Gespräch mit dem Wall Street Journal Deutschland. Der Grund: 7.000 Wissenschaftler befeuern bei Boehringer eine ohnehin schon gut gefüllte Pipeline mit erfolgversprechenden Medikamenten gegen Krebs und Diabetes.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit 2003 hat sich der Umsatz fast verdoppelt und der Nettogewinn mit knapp 1,5 Milliarden Euro fast verdreifacht. ...




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