VON KEITH JOHNSON
In den Monaten nach dem Unglück auf der Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko vermuteten Umweltexperten, dass die langfristigen ökologischen Folgen der Ölpest wohl doch geringer ausfallen würden als kurz nach der Explosion gedacht. Grund: Ein Großteil des ausgelaufenen Öls zersetzte sich von selbst. Was damals niemand ahnte, ist, dass auch die praktischen und politischen Auswirkungen der Katastrophe weitaus geringer ausfallen würden als erwartet.
Zweieinhalb Jahre nach dem Unfall – und einer sechsmonatigen Sperre für neue Tiefsee-Bohrgenehmigungen – produziert die küstenferne Öl- und Gasindustrie im Golf von Mexiko wieder ...


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