VON YUKA HAYASHI
TOKIO – Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, dass sich im Ostchinesischen Meer jeden Tag abspielt. Weil sich Japan und China über eine Reihe unbewohnter Inseln streiten, patrouillieren Boote der japanischen Küstenwoche demonstrativ die Meere, stets belauert von chinesischen Aufklärern.
Knapp 2.000 Kilometer entfernt, in einem großzügigen Büro mit Blick auf den Hafen von Tokio, trägt Akinori Saito seinen Teil dazu bei, die Seegebiete zu schützen, die sein Land für sich beansprucht. Der Hydrograf der Küstenwache studiert täglich stundenlang Seekarten und Satellitenfotos des Westpazifiks und analysiert die kleinsten Flecken darauf. Seine Mission: Hunderte dieser Kleckse zu Inseln zu erklären, die dann von ...


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