VON KIRSTEN BIËNK
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Das gilt nach der Haupturlaubszeit auch für Air Berlin. Zwar scheint der Sommer für die Fluggesellschaft gut gelaufen – der Gewinn konnte im dritten Quartal deutlich gesteigert werden. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Die Situation der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft hat sich eher verschlechtert.
Um die schwierige Wintersaison zu meistern, muss Air Berlin möglicherweise auch Einschnitte beim Personal vornehmen. Kurzfristige Liquidität will sich Vorstandschef Hartmut Mehdorn besorgen, indem er das Vielfliegerprogramm zum Teil versilbert, aus Sicht von Analysten eine reine „Notfallmaßnahme".
Air Berlin leidet nach wie vor unter dem harten Wettbewerb in der Branche, ...


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