VON HEIDE OBERHAUSER-ASLAN
Der Chemiekonzern BASF ändert seine Strategie im Öl- und Gasgeschäft. Die Ludwigshafener wollen sich aus dem margenschwachen Geschäft mit Gashandel und -speicherung zurückziehen. Das Geschäft übernimmt die russische Gazprom. Der Gasriese aus Moskau räumt BASF im Gegenzug wichtige Rechte bei der Öl- und Gasförderung in Sibieren ein.
Die an Gazprom verkauften Geschäfte sind keine Kleinigkeit. Im Jahr 2011 trug der Bereich insgesamt 8,6 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz von 73,5 Milliarden Euro bei - lieferte aber nur 350 Millionen Euro zum operativen Ergebnis von 8,6 Milliarden. Das ist zu wenig für BASF. Deshalb geht das von Gazprom und der BASF-Tochter Wintershall ...


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