VON MATTHIAS GOLDSCHMIDT
Nach dem Eon-Schock vom Vortag hat der Energiekonzern RWE die Sorgen seiner Anleger zunächst zerstreut. Er hob seine Prognose für das laufende Jahr leicht an, und die Ergebnisse für die ersten neun Monate überzeugten. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Probleme bleiben. Das Umfeld für Versorger ist weiter schwach, das milliardenschwere Verkaufsprogramm von RWE kommt nur schleppend voran.
Allerdings sieht RWE keinen Grund, an der Prognose für das kommende Jahr zu rütteln. Der Konzern erwartet nach wie vor ein Betriebsergebnis und einen bereinigten Gewinn auf dem Niveau von 2011, bestätigte RWE-Vorstandsmitglied Bernhard Günther in einer Telefonkonferenz. Einen darüber hinaus ...





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