• The Wall Street Journal

Cisco Systems überrascht mit starken Geschäftszahlen

Der Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im ersten Quartal trotz eines schwachen Geschäfts in Europa besser abgeschnitten als erwartet. Profitieren konnte das Unternehmen aus San Jose dabei von einem starken Servicegeschäft und Kostensenkungen. Die Aktie kletterte im nachbörslichen US-Handel um 7,4 Prozent.

In den drei Monaten per 27. Oktober steigerte Cisco den Gewinn auf 2,09 Milliarden von 1,78 Milliarden US-Dollar. Je Aktie ergibt sich ein Ergebnis von 0,39 (0,33) Dollar bzw. bereinigt 0,48 (0,43) Dollar. Die Erlöse stiegen um 5,5 Prozent auf 11,88 Milliarden Dollar. Cisco profitierte von guten Verkäufen in den USA und Asien.

Schlechter lief es dagegen in der erweiterten Region Europa (EMEA). Hier sanken die Erlöse leicht. Die wirtschaftlichen Turbulenzen drücken weiter auf die Nachfrage, erklärte Cisco-Chef John Chambers. Es gebe nur wenig Anzeichen, dass sich die Lage kurzfristig aufhelle.

Für das laufende zweite Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 rechnet der US-Konzern mit einem Gewinn von 0,47 bis 0,48 Dollar je Anteil. Der Umsatz sollte um 3,5 Prozent bis 5,5 Prozent wachsen.

Cisco kann sich mit den starken Geschäftszahlen vom negativen Trend vieler Technologiekonzerne abkoppeln. Sowohl Intel als auch IBM hatten zuletzt mit schwachen Zahlen enttäuscht. Cisco war vergangenes Jahr unter Druck geraten und hatte ein Sparprogramm aufgelegt, das bereits seit Anfang dieses Jahres Früchte trägt.

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