VON NICHOLAS HASTINGS UND RALF ZERBACK
Seit Wochen geht es mit dem Yen steil bergab. Kostete ein Dollar Mitte September nur gut 77 Yen, müssen mittlerweile über 82 Yen für den Greenback bezahlt werden. Die Aktionäre freut es, denn für die exportlastige japanische Wirtschaft ist die schwache Währung ein Segen. Der Nikkei stieg denn auch binnen zweier Wochen von rund 8.660 auf 9.420 Punkte, ein Plus von knapp neun Prozent.
Grund für den Yen-Absturz: der Markt spekuliert auf einen Sieg der oppositionellen Liberaldemokraten (LDP) bei den Wahlen Mitte Dezember. Die LDP könnte die Bank von Japan auf einen Kurs verpflichten, der geldpolitisch noch lockerer ist als ...



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