VON SYED ZAIN AL-MAHMOOD
DHAKA--Nach einem verheerenden Großbrand in einer Textilfabrik in Bangladesch mit mindestens 120 Toten stehen Sicherheitsstandards und Arbeitsbedingungen in dem Dritte-Welt-Land abermals im Fokus. Das Feuer war am Samstag in einem achtstöckigen Gebäude nördlich der Hauptstadt Dhaka ausgebrochen.
Das Werk beliefert auch den in Hongkong ansässigen Textilgroßhändler Li & Fung, der in Asien als einer der wichtigsten Einkäufer von Spielzeug, Kleidung und anderen Konsumgütern für große westliche Konzerne wie Esprit oder Abercrombie & Fitch agiert.
Schon im vergangenen Jahr waren Bangladeschs Nähereien mit einer Reihe von Zwischenfällen in die Schlagzeilen geraten. Immer wieder forderten Textilarbeiter bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Im Juni ...



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