• The Wall Street Journal

Stahlhändler Klöckner verkauft Osteuropa-Geschäft

Der Stahl- und Metallhändler Klöckner & Co trennt sich wie von seinem kompletten Osteuropa-Geschäft. Nachdem mit den Aktivitäten in Tschechien, Bulgarien und Rumänien bereits mehr als zwei Drittel veräußert worden sind, wollen die Duisburger die noch verbleibenden Geschäfte in Polen und Litauen im neuen Jahr abstoßen. Mit einem Vollzug des Verkaufs wird im ersten Quartal gerechnet. Zum Teil steht dieser aber noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Käufer sind lokale Wettbewerber.

Klöckner & Co erzielte an seinen 14 osteuropäischen Standorten mit 255 Mitarbeitern zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen Euro. Das entspricht rund 1,4 Prozent des Konzernumsatzes.

Im Rahmen der Restrukturierung trennt sich Klöckner & Co von insgesamt 60 Standorten und 1.800 Mitarbeitern. Das Osteuropa-Geschäft ist dabei nach den Worten von Vorstandschef Gisbert Rühl ein "weiterer wichtiger Meilenstein". Rühl zufolge kommt das MDax-Unternehmen bei seiner Neuausrichtung "schneller voran als erwartet". Zum Ende des dritten Quartals hatte das Unternehmen 20 Standorte geschlossen und 800 Stellen abgebaut.

Kontakt zum Autor: ursula.quass@dowjones.com

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