VON NATALI SCHWAB
In der deutschen Containerschifffahrt zeichnet sich womöglich eine Großfusion ab: Die beiden führenden Reedereien Hapag-Lloyd und Hamburg Süd prüfen angesichts der derzeitigen Branchenflaute einen Zusammenschluss. Die Gespräche würden im Einvernehmen mit den jeweiligen Gesellschaftern geführt, hieß es von den Beteiligten. Dabei soll untersucht werden, "ob und zu welchen Bedingungen" eine Fusion der beiden sinnvoll sei.
Dass sich die Nummern eins und zwei der Branche in Deutschland zusammenschließen werden, ist daher noch keinesfalls sicher. Hapag-Lloyd gehört mehrheitlich einem Konsortium um den Industriellen Klaus-Michael Kühne und der Stadt Hamburg. Der Touristikkonzern TUI hält noch 22 Prozent der Anteile. Hamburg Süd hingegen ist ...




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