VON BEN ROONEY
Als Technologie-Story des Jahres könnte sich dieses Mal nicht der Start eines neuen Tablets, eines neuen Smartphones oder das Cloud-Computing erweisen, sondern ein Streit um Buchführung.
In seinen am Donnerstag veröffentlichten Quartalszahlen hatte der US-Computerriese Hewlett-Packard eine gigantische Abschreibung von knapp 9 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Mehr als 5 Milliarden davon schreibt der Konzern den Bilanzierungspraktiken der Tochter Autonomy zu. HP, damals unter der Führung von Leo Apotheker, hatte den britischen Softwarehersteller im August 2011 für 10 Milliarden Dollar übernommen. Die Prämie von knapp 80 Prozent auf den Autonomy-Aktienkurs hatte schon damals für Kopfschütteln gesorgt.
Die Abschreibung war überraschend, auch ...



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