VON ALEX MACDONALD
Der britisch-südafrikanische Minenkonzern Anglo American ist im abgelaufenen Jahr kräftig in die roten Zahlen gerutscht. Auf der Bilanz lasteten fallende Rohstoffpreise und 4,6 Milliarden US-Dollar schwere Abschreibungen auf ein brasilianisches Eisenerzprojekt sowie die Platinförderung. Trotzdem hält das Unternehmen sein Kerngeschäft für rundum intakt: Es werden aus diesem Grund 15 Prozent mehr Dividende ausgeschüttet als im Vorjahr.
Die großen Minenbetreiber müssen derzeit wegen niedriger Preise auf die Kostenbremse treten und ehrgeizige Projekte zurückfahren. Die Anleger dringen auf höhere Renditen nach Jahren mit kostspieligen Investitionen in Minenerweiterungen und Übernahmen. Ähnlich wie Anglo American mussten auch Rio Tinto und Vale ...



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