VON RICHARD BARLEY
Die Finanztransaktionssteuer, von der EU-Kommission erarbeitet und von 11 der 27 EU-Staaten unterstützt, soll nicht nur Geld – immerhin bis zu 35 Milliarden Euro – einbringen. Sie soll auch die Finanzmärkte steuern. Das Hauptziel: Finanzakteure sollen von sozial unnützen Handelsaktivitäten abgehalten werden, die als gefährlich gelten. Doch es sieht so aus, als seien die Risiken unerwünschter Nebeneffekte dieser Steuer hoch.
Zum Ersten könnten mit der Steuer auch viele der sozial höchst nützlichen Absicherungsgeschäfte unattraktiv werden, die etwa Unternehmen nutzen, um sich auf den Weltmärkten gegen Wechselkursschwankungen oder plötzliche Kerosinpreissteigerungen zu ...





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