VON HENDRIK VARNHOLT
Vor der Hauptversammlung von ThyssenKrupp in gut einer Woche gerät der Aufsichtsrat des Stahlkonzerns immer stärker in die Schusslinie der Aktionäre: Nun empfiehlt auch das Beratungsunternehmen ISS seinen Kunden, das Gremium nicht zu entlasten. In einem an institutionelle Investoren versandten Papier kritisieren die Investorenberater unter anderem die nach ihrer Ansicht späte Reaktion des Aufsichtsrats auf die Schwierigkeiten beim Bau der Stahlwerke in Brasilien und dem US-Staat Alabama. ISS spricht sich auch gegen die Entlastung des Vorstands aus. Die Berater zielen damit aber auf die schon im Dezember entlassenen Mitglieder des Führungsgremiums.
Vor den ISS-Analysten hatten sich schon Vertreter von Kleinaktionären ...





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