VON JUSTIN LAHART
Die meisten Zentralbanken sind in ihrem Handeln getrieben von einer tiefsitzenden Angst vor der Inflation. Nicht die amerikanische Federal Reserve, zumindest nicht mehr. Ihr Auftrag, so wie er in den späten 70er-Jahren festgeschrieben wurde, verpflichtet sie dazu, die Preise stabil und die Beschäftigung so hoch wie möglich zu halten.
Aber die meiste Zeit über schaute die Fed vor allem auf die Preise – den Finger ließ sie dabei stets vorsorglich am Geldhahn. Mit dem Arbeitsmarkt beschäftigte sich die Fed bis zum Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2008 dagegen eher selten. Das zeigen geldpolitische Erklärungen, Kongressberichte und ...





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