VON JAMES HOOKWAY
BANGKOK – Sechs Jahre ist der Putsch schon her, der den ehemaligen thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra aus dem Amt und in das selbst gewählte Exil beförderte. Doch erneut hat der Ex-Premier seine Gabe unter Beweis gestellt, das Land in helle Aufregung zu versetzen. Dieses Mal genügte die Behauptung, unbekannte Attentäter trachteten ihm im benachbarten Myanmar nach dem Leben, um ganz Thailand nervös zu machen.
Eigentlich wollte der ehemalige Telekom-Magnat bei einem Besuch in Myanmar in Tachilek mit thailändischen Geschäftsleuten und Tausenden von Anhängern zusammentreffen. Tachilek ist eine Kleinstadt in Myanmar an der Grenze zu Thailand im Südosten des Shan-Staats. Sie ...





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