VON MARTIN VAUGHAN
Die Europäische Union steht vor der schwierigen Entscheidung, ein Freihandelsabkommen mit Japan anzustoßen. Die für Handelsfragen zuständigen Minister sollen bei ihren Treffen am Donnerstag grünes Licht für entsprechende Verhandlungen geben. EU und Japan stehen zusammen für rund 40 Prozent der Weltwirtschaft; ein ungehinderter Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den beiden Regionen, so die Hoffnung einiger EU-Vertreter, könnte das Wirtschaftswachstum ankurbeln.
Doch eine Zustimmung ist keineswegs sicher. Frankreich und einige weitere Länder sind nach Angaben von Kennern der Materie gegen solche Verhandlungen. Frankreich fürchte, ein Freihandelskommen könne die ohnehin angeschlagene heimische Autoindustrie noch mehr schädigen.
Im japanischen Handelsministerium wird das ...





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