VON HENDRIK VARNHOLT
In Brandenburg ist zu besichtigen, was die deutschen Energieversorger in Sorge um ihr Geschäftsmodell versetzt: Im Dorf Feldheim versorgen sich die Einwohner selbst. Eon, RWE und Co. sind dort heute schon praktisch außen vor. Weil auch anderswo immer weniger Strom aus den Kraftwerken der Konzerne stammt, steuert Eon nun um. Das Unternehmen schließt Großanlagen. Es investiert verstärkt in die dezentrale Stromproduktion. Experten loben den Schritt. Doch er verspricht einstweilen nicht, die Verluste im traditionellen Geschäft zu kompensieren.
Eons Wachstumsziele für die dezentralen Energien sind noch immer bescheiden: Der Konzern wolle in dem Geschäft auf absehbare Zeit 500 Millionen Euro verdienen, ...



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