VON STEFAN LANGE
Knapp zwei Wochen ist die Wahl in Italien her, das mehrdeutige Wahlergebnis zerrt an Europas Nerven. Auch an denen von Rainer Brüderle, einst Wirtschaftsminister im Kabinett von Angela Merkel, nun Fraktionsvorsitzender und Spitzenmann der FDP für den Bundestagswahlkampf. In der Talkrunde von Maybrit Illner gingen ihm, um im Brüderle'schen Duktus zu bleiben, ein wenig die Pferde durch. Italien war das Thema der Runde und Brüderle schloss einen Euro-Austritt des Landes nicht aus. So etwas kann in Krisenzeiten schnell zu Aufregung führen. Aber erstens hatte es Brüderle so drastisch nicht gemeint, und zweitens war ohnehin seine Schlussbemerkung viel wichtiger.
Brüderle redete ...



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