• The Wall Street Journal

Gagfah kann Portfolio in Dresden refinanzieren

Der Immobilienkonzern Gagfah hat sein umfangreiches Immobilienportfolio in Dresden refinanziert. Ein entsprechendes Darlehen im Volumen von 1,06 Milliarden Euro sei mit der Bank of America Merrill Lynch abgeschlossen worden, teilte der MDAX-Konzern mit. Es handele sich dabei um eine der größten Finanzierungen der letzten Jahre im deutschen Immobiliensektor.

Der neue Kredit habe eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz liege mit 3,9 Prozent 43 Basispunkte unter dem abgelösten Kredit, teilte die Gagfah SA weiter mit. Das neue Darlehen entspreche laut Gutachten 60 Prozent des ermittelten Wertes des Wohnungs-Portfolios in Dresden.

Gagfah hatte Anfang Februar überraschend angekündigt, die Tochter Woba nicht verkaufen zu wollen. Seit Mai 2012 hatte der Immobilienkonzern einen Käufer für die Dresdner Tochter, in der fast ein Viertel des Wohnungsbestandes von Gagfah gebündelt ist, gesucht. Stattdessen hatte sich der Konzern dann aber zur Refinanzierung der auf dem Portfolio lastenden Kredite entschlossen.

Kontakt zum Autor: markus.klausen@dowjones.com

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