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Star-Architekten zeigen ihr Zuhause

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FIhre Museen und Wolkenkratzer kennt jeder. Ihre eigenen Häuser und Wohnungen nicht. Die Architekten Daniel Libeskind, Renzo Piano, Billie Tsien und Tod Williams öffnen uns die Türen zu ihren heikelsten Projekten - ihrem Heim.

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Zum Thema:

  • Vier Star-Architekten und ihre heikelsten Kunden

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Bryan Derballa for The Wall Street Journal
Nathan O.
Bryan Derballa for The Wall Street Journal
Bryan Derballa for The Wall Street Journal
Bryan Derballa for The Wall Street Journal
Bryan Derballa for The Wall Street Journal
Bryan Derballa for The Wall Street Journal
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Ben Stechschulte/Redux
Libeskind
Aaron Peter
Joshua Lutz
Joshua Lutz
Joshua Lutz
Shunji Ishida/RPBW
Nathan O
Milly Rossato/RPBW
Merlo
Merlo

Zum Thema:

  • Vier Star-Architekten und ihre heikelsten Kunden

Tod Williams und Billie Tsien (rechts) besitzen zwei Apartments in New York in Laufdistanz. Das Penthouse reichte dem Architektenpaar nicht aus, also kam noch eine Maisonette-Wohnung dazu. Jede der Wohnungen dient einem anderen Zweck.

Tod Williams und Billie Tsien (rechts) besitzen zwei Apartments in New York in Laufdistanz. Das Penthouse reichte dem Architektenpaar nicht aus, also kam noch eine Maisonette-Wohnung dazu. Jede der Wohnungen dient einem anderen Zweck.

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Bekannt sind Tsien und Williams für ihre klare Linienführung und den Einsatz von Naturelementen wie Stein, Holz, Wasser und Licht. Eines ihrer berühmtesten Gebäude ist der Neubau der Barnes Foundation in Philadelphia, hier zu sehen. Meist nehmen die beiden institutionelle Projekte…

Bekannt sind Tsien und Williams für ihre klare Linienführung und den Einsatz von Naturelementen wie Stein, Holz, Wasser und Licht. Eines ihrer berühmtesten Gebäude ist der Neubau der Barnes Foundation in Philadelphia, hier zu sehen. Meist nehmen die beiden institutionelle Projekte an, doch auf Anfrage bauen sie auch Einfamilienhäuser.

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Das verheiratete Paar wohnte zunächst über der Carnegie Hall. Dann kaufte es die Maisonette-Wohnung auf der Upper West Side. Nachdem sie beide Etagen entkernt hatten, strichen sie alle Flächen weiß, auch den Holzfußboden. "Dadurch wirkt es größer", sagt Billie Tsien.

Das verheiratete Paar wohnte zunächst über der Carnegie Hall. Dann kaufte es die Maisonette-Wohnung auf der Upper West Side. Nachdem sie beide Etagen entkernt hatten, strichen sie alle Flächen weiß, auch den Holzfußboden. "Dadurch wirkt es größer", sagt Billie Tsien.

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Hier wohnen die beiden vornehmlich, haben ihre Bücher und die Kunstsammlung untergebracht. Die hätten im Penthouse keinen Platz gehabt. Zu sehen ist die Küche und der Essbereich.

Hier wohnen die beiden vornehmlich, haben ihre Bücher und die Kunstsammlung untergebracht. Die hätten im Penthouse keinen Platz gehabt. Zu sehen ist die Küche und der Essbereich.

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Von ihren Kunstwerken lassen sich die beiden inspirieren, lieber noch als von Architekturbüchern. Hier zu sehen: Eine Tapete aus gefundenen Objekten des ghanaischen Künstlers El Anatsui.

Von ihren Kunstwerken lassen sich die beiden inspirieren, lieber noch als von Architekturbüchern. Hier zu sehen: Eine Tapete aus gefundenen Objekten des ghanaischen Künstlers El Anatsui.

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Diese Skulptur von Roxy Paine nennt sich "Scumak".

Diese Skulptur von Roxy Paine nennt sich "Scumak".

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Das hier ist das Penthouse auf dem Dach eines 22-stöckigen Gebäudes direkt am Central Park, nur ein paar Blöcke vom Büro entfernt. Diese Wohnung nutzen Tsien und Williams als Erholungs- und Unterhaltungsort. Sie laden gerne Freunde zum Essen hierher ein.

Das hier ist das Penthouse auf dem Dach eines 22-stöckigen Gebäudes direkt am Central Park, nur ein paar Blöcke vom Büro entfernt. Diese Wohnung nutzen Tsien und Williams als Erholungs- und Unterhaltungsort. Sie laden gerne Freunde zum Essen hierher ein.

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Sie haben die Wohnung 2001 gekauft, die Grundmauern abgerissen und einen Glaskasten von rund 45 Quadratmeter Größe aufs Dach gesetzt. Das Schlafzimmer ist gerade groß genug für ein Bett und aus der Badewanne im Badezimmer hat man eine tolle Aussicht. Das Paar betrachtet das Penthouse…

Sie haben die Wohnung 2001 gekauft, die Grundmauern abgerissen und einen Glaskasten von rund 45 Quadratmeter Größe aufs Dach gesetzt. Das Schlafzimmer ist gerade groß genug für ein Bett und aus der Badewanne im Badezimmer hat man eine tolle Aussicht. Das Paar betrachtet das Penthouse als ihr ruhiges Haus auf dem Land.

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Architekt Daniel Libeskind in seinem Loft in TriBeCa. Sechs Monate lang renovierte er die Wohnung nach seinen Vorstellungen. Er sagt, seinen eigenen Raum zu entwerfen, sei wie das Nirwana.

Architekt Daniel Libeskind in seinem Loft in TriBeCa. Sechs Monate lang renovierte er die Wohnung nach seinen Vorstellungen. Er sagt, seinen eigenen Raum zu entwerfen, sei wie das Nirwana.

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Libeskind ist spätestens seit dem Gewinn der Ausschreibung für den Wiederaufbau des Ground Zero im Jahr 2003 ein Begriff. In Deutschland kennt man ihn auch als Architekten des Neubaus des Jüdischen Museums in Berlin.

Libeskind ist spätestens seit dem Gewinn der Ausschreibung für den Wiederaufbau des Ground Zero im Jahr 2003 ein Begriff. In Deutschland kennt man ihn auch als Architekten des Neubaus des Jüdischen Museums in Berlin.

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Das Gebäude hat einen dreieckigen Grundriss wie das Flatiron Building. Die Ostseite hat Libeskind weitgehend verglast und so den Wohn- und Essbereich zur Stadt hin geöffnet. Ihm war es wichtig, dass die Wohnung nicht zu hoch oder zu niedrig liegt. "Wenn man höher lebt, ist man eher…

Das Gebäude hat einen dreieckigen Grundriss wie das Flatiron Building. Die Ostseite hat Libeskind weitgehend verglast und so den Wohn- und Essbereich zur Stadt hin geöffnet. Ihm war es wichtig, dass die Wohnung nicht zu hoch oder zu niedrig liegt. "Wenn man höher lebt, ist man eher in einer Traumwelt". Hinterm Fenster in der Wohnung verbirgt sich die Dusche.

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Der 66-jährige Architekt hat das erste Mal in seinem Leben für sich selbst entworfen. Er beschreibt sein Apartment als zeitgenössisch und funktional mit großen Flächen und wenigen geschlossenen Räumen.

Der 66-jährige Architekt hat das erste Mal in seinem Leben für sich selbst entworfen. Er beschreibt sein Apartment als zeitgenössisch und funktional mit großen Flächen und wenigen geschlossenen Räumen.

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"Sogar für Manhattaner Verhältnisse ist meine Wohnung klein", sagt er. Doch der begrenzte Raum "zwingt einen kreativ zu werden, wie man den Platz am besten nutzt".

"Sogar für Manhattaner Verhältnisse ist meine Wohnung klein", sagt er. Doch der begrenzte Raum "zwingt einen kreativ zu werden, wie man den Platz am besten nutzt".

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Die Küche. Sogar erfahrene Architekten wie Libeskind stolpern über die üblichen Probleme aller Bauherren: "Es klingt banal, aber ich wünschte, es gäbe mehr Steckdosen und Lichtschalter".

Die Küche. Sogar erfahrene Architekten wie Libeskind stolpern über die üblichen Probleme aller Bauherren: "Es klingt banal, aber ich wünschte, es gäbe mehr Steckdosen und Lichtschalter".

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Architekt Renzo Piano hüpft zwischen seiner Heimat und seinem Wahlwohnort hin und her. Er besitzt ein modernes Haus an der Steilküste von Genua und ein weitläufiges Apartment in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert im ältesten Teil von Paris.

Architekt Renzo Piano hüpft zwischen seiner Heimat und seinem Wahlwohnort hin und her. Er besitzt ein modernes Haus an der Steilküste von Genua und ein weitläufiges Apartment in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert im ältesten Teil von Paris.

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Sein aktuell bekanntestes Bauwerk dürfte "The Shard" in London sein. Aus seinem Architekturbüro stammt auch der Entwurf für das Centre Pompidou in Paris und das Gebäude der New York Times in New York.

Sein aktuell bekanntestes Bauwerk dürfte "The Shard" in London sein. Aus seinem Architekturbüro stammt auch der Entwurf für das Centre Pompidou in Paris und das Gebäude der New York Times in New York.

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Drei Wochen pro Monat verbringt Piano in der 232 Quadratmeter großen Dachwohnung im Viertel Marais in Paris. 1989 hat er zwei Wohnungen zu einem großen Apartment vereint, beim Umbau fielen rund 100 Tonnen Schutt an.

Drei Wochen pro Monat verbringt Piano in der 232 Quadratmeter großen Dachwohnung im Viertel Marais in Paris. 1989 hat er zwei Wohnungen zu einem großen Apartment vereint, beim Umbau fielen rund 100 Tonnen Schutt an.

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Jeden Monat fährt er für eine Woche in sein Haus an der Küste in Genua. Das 279 Quadratmeter große Heim hat er 1991 entworfen und gebaut. Seine beiden Häsuer betrachtet er als zwei verschiedene Räume eines und desselben Gebäudes, nur dass sie durch eine einstündige Reise voneinander…

Jeden Monat fährt er für eine Woche in sein Haus an der Küste in Genua. Das 279 Quadratmeter große Heim hat er 1991 entworfen und gebaut. Seine beiden Häsuer betrachtet er als zwei verschiedene Räume eines und desselben Gebäudes, nur dass sie durch eine einstündige Reise voneinander getrennt sind.

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Zum Vorbild nahm sich Piano die für die Region typischen Gewächshäuser, er integrierte auch die terrassenförmige Anlage des Grundstücks: "Ich habe mein Haus auf die oberste Terrasse gebaut, und ein mehrstöckiges Büro direkt auf die nächstuntere Ebene. Beide Strukturen haben ein…

Zum Vorbild nahm sich Piano die für die Region typischen Gewächshäuser, er integrierte auch die terrassenförmige Anlage des Grundstücks: "Ich habe mein Haus auf die oberste Terrasse gebaut, und ein mehrstöckiges Büro direkt auf die nächstuntere Ebene. Beide Strukturen haben ein luftiges Design und das gleiche diagonal verlaufende Dach."

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