VON URSULA QUASS
Nach heftiger Kritik am Management und seinem 100-Milliarden-Umsatzziel hat Siemens-Chef Peter Löscher dieses ehrgeizige Vorhaben erst einmal hinten angestellt. Eindampfen will er das Ziel aber nicht: Den Anspruch, mittelfristig dreistellige Milliardenerlöse zu schaffen, hat der gebürtige Österreicher auch weiterhin. Allerdings sieht er dies nurmehr als „nachgelagertes Ziel" an, wie er vor rund 8.100 Aktionären bei der Hauptversammlung in München betonte. Führende Vertreter hatten zuvor moniert, Siemens wolle auf Teufel komm raus wachsen, zu Lasten der Rendite.
Auch abseits des seit Langem heftig umstrittenen Erlösziels warfen führende Fondsmanager und Aktionärsvertreter dem Führungsteam um Löscher wegen der schwachen Marge und einer ganzen ...





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