VON LIAM DENNING
Die Anleger von großen Ölkonzernen sind wie Wachleute: Solange sie nichts Aufregendes zu tun haben, werden sie dafür bezahlt, herumzusitzen und abzuwarten. Aber wie lange werden sie das tun? Die Antwort hängt zum Teil auch von der US-Notenbank ab.
Die Dividendenrendite der Aktie von Royal Dutch Shell beläuft sich derzeit auf fast 5,5 Prozent. Das ist doppelt so hoch wie der Durchschnitt im S&P-500-Index und deutlich mehr als die zwei Prozent, die eine zehnjährige US-Staatsanleihe abwirft. Shell kann sich die jährliche Ausschüttung von rund 11,5 Milliarden US-Dollar leisten, und das trotz der Investitionsaufwendungen von rund 33 Milliarden Dollar. Der operative ...



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