VON PAUL MOZUR UND CARLOS TEJADA
PEKING—Immer wieder versuchte der schwedische Kunde von Fredrik Bergman, ihm Dateien an seine chinesische Firmenzentrale zu schicken. Doch jedes Mal brach bei dem Unternehmen daraufhin für etwa eine Stunde die Internetverbindung zusammen.
Nach mehreren Wochen löste Bergman das Problem: Die Dateien waren nach der schwedischen Stadt Falun benannt, wo der Kunde arbeitete. Bergman glaubt, dass die Internetfilter in China ein Gespräch über „Falun Gong" verhindern wollten – eine religiöse Gruppe, die in China lange verboten war. Sobald die Dateien anders benannt waren, konnte der Kunde sie problemlos schicken.
„Jeden Tag sollten etwa 1.000 Grundrisse geliefert werden", sagt Bergman, dessen Firma ...





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