VON PHRED DVORAK UND KANA INAGAKI
Monatelang lagen Japans Unternehmenslenker der Regierung in den Ohren, sie soll endlich für eine schwächere Währung sorgen und so der Wirtschaft wieder die Chance eröffnen, profitabel zu exportieren. Inzwischen geht es ihnen zu schnell: Die Konzernchefs befürchten, dass der Außenwert des Yen zu rapide abnimmt und steigende Preise für Treibstoffe die Wirtschaft schwächen.
Auf einem jährlichen Neujahrsempfang, veranstaltet von Japans drei größten Unternehmerverbänden, bekam die Regierung des neugewählten Premierministers Shinzo Abe zunächst viel Lob für ihre Pläne, die Wirtschaft anzukurbeln und den allzu starken Yen zu drücken. Denn der immer teurere Yen schmälert die Gewinne der Exporteure zunehmend und erschwert, ...





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