• The Wall Street Journal

Rösler erwartet 2013 robustes Wachstum

Die Bundesregierung rechnet nach Aussage von Wirtschaftsminister Philipp Rösler auch für dieses Jahr mit einem robusten Wachstum und sieht die konjunkturelle Schwächephase im Winter nur als vorübergehend an. "Das, was wir im letzten Jahr erlebt haben, ist eine kurzfristige Schwächung gewesen", sagte Rösler, der das Wachstum für 2012 auf ein "drei Viertel Prozent" bezifferte. "Aber schon jetzt zeigt der Auftragseingang, auch die Aussage der Unternehmen in Bezug auf Investitionen, dass wir mit einem robusten Wachstum auch im Jahr 2013 werden rechnen können."

dapd

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP).

Eine konkrete Wachstumsprognose wollte er aber nicht abgeben. Dies stehe Mittwoch kommender Woche mit dem Jahreswirtschaftsbericht an. Rösler deutete aber eine Abwärtsrevision der bisherigen Prognose von einem Prozent Wachstum an und betonte, "dass wir aufgrund des letzten Quartals 2012, das etwas schwächer war als wir es erwartet haben, natürlich eine etwas andere Ausgangslage haben auch für 2013". Unabhängig von der Frage, ob die Zahl korrigiert werde, sei entscheidend, dass die Veränderungen nur kurzfristig seien.

Führende Wirtschaftsforscher hatten jüngst ihre konjunkturellen Erwartungen für 2013 deutlich heruntergeschraubt. So sprachen die Ökonomen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) von einer "ausgeprägten Konjunkturschwäche" in Deutschland. Für 2013 erwartet das Institut nun ein Wachstum von nur noch 0,3 Prozent.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@dowjones.com

Copyright 2012 Dow Jones & Company, Inc. Alle Rechte vorbehalten

Dieses Textmaterial ist ausschließlich für Ihre private, nicht kommerzielle Nutzung. Die Verbreitung und die Nutzung dieses Materials unterliegt unserem Abonnentenvertrag und ist urheberrechtlich geschützt.

Immobilienpreise

  • [image]

    So teuer ist Wohnen in deutschen Städten

    Wohnen in der Stadt wollen immer mehr junge Leute und auch Familien. Lange Anfahrtswege zur Arbeit schrecken sie ab. Die Verstädterung hat ihren Preis. Immobilien in Ballungszentren werden immer teurer.

  • [image]

    Barack Obamas große Berlin-Show

    Barack Obama war zum ersten Mal während seiner Präsidentschaft zu Gast in der deutschen Hauptstadt. Mit seiner Rede vor dem Brandenburger Tor reihte er sich in die Tradition von John F. Kennedy und Ronald Reagan ein. Wir zeigen die Bilder vom Besuch der Obamas in Berlin.

  • [image]

    Tausende Türken im regungslosen Protest

    Erdem Gündüz ist zur neuen Symbolfigur der türkischen Proteste geworden. Acht Stunden lang stand er auf dem Taksim-Platz in Istanbul – und rührte sich nicht. Im ganzen Land machen es ihm Menschen gleich.

  • [image]

    Die Welt in Bildern: 18. Juni

    Beim berühmten Pferderennen im britischen Ascot trinkt man trotz äußerer Eleganz den Sekt gern aus der Flasche, in Indien huldigen Hindus dem heiligen Fluss Ganges und in Madrid rücken die Abrissbagger in ein Elendsviertel ein. Das und mehr sehen Sie in unseren Fotos des Tages.

  • [image]

    Obama in Europa: Tanzen mit Angie, Boxen mit Wowi

    US-Präsident Barack Obama kommt viel herum - nicht nur, aber öfter in Deutschland, auch in Frankreich, Tschechien oder Großbritannien jubelt ihm die Menge zu. Wir zeigen schöne, nachdenkliche und sportliche Momente mit Obama in Europa.

  • [image]

    Spektakuläre Formen - Autos wie Skulpturen

    "Sinnlicher Stahl: Autos des Art Deco", unter diesem Titel zeigt das Frist Center for Visual Arts in Nashville, Tennessee, 19 Autos und zwei Motorräder. Die Ausstellung ist gewissermaßen eine Hommage an das im Art Déco gehaltene Gebäude: Sie zeigt Fahrzeuge in sinnlicher Strenge.

  • [image]

    Vom Holzmotorrad zum Schuhauto - die kuriosesten Fahrzeuge

    Mit Kristallen besetzte Autos oder ein Motorrad aus recycelten Fahrradteilen: Wer mit diesen Fahrzeugen unterwegs ist, zieht mit Sicherheit die Blicke auf sich. Wir zeigen, wie Menschen auf der ganzen Welt ihre fahrbaren Untersätze verschönern.