VON THOMAS GRYTA
Der US-Telekomkonzern AT&T nimmt für das vierte Quartal eine Rückstellung in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar vor. Damit reagiert das Unternehmen auf gestiegene Pensionsverpflichtungen und das momentan niedrige Zinsumfeld. Der Konzern ist mit massiven Pensionsverpflichtungen konfrontiert, die bis zu den Tagen des Vorgängerunternehmens Ma Bell zurückreichen.
In einem Umfeld niedriger Zinsen steigen diese langfristigen Aufwendungen typischerweise an, da der momentane Wert dieser künftigen Zahlungen zulegt. AT&T senkt den Abzinsfaktor für seine Pensionsverpflichtungen von 5,3 Prozent Ende 2011 auf 4,3 Prozent ab, ergibt sich aus Unterlagen für die Aufsichtsbehörden. Dieser Wechsel resultiert in einem versicherungstechnischen Verlust von 12 Milliarden Dollar. Abzinsfaktoren ...



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