• The Wall Street Journal

Sony verkauft Büroturm für 1,1 Milliarden US-Dollar

Der japanische Elektronikkonzern Sony macht in den USA Kasse. Für 1,1 Milliarden US-Dollar verkauft das klamme Traditionsunternehmen seine New Yorker Zentrale an ein Konsortium um die Immobiliengesellschaft Chetrit Group. Sony hatte das 37-stöckige Gebäude in der Madison Avenue im Jahr 2002 für mehr als 230 Millionen Dollar von der Telefongesellschaft AT&T übernommen. Seither sind die Preise für Immobilien in Manhattan - vor allem in der Nähe des Central Parks - in die Höhe geschnellt.

Reuters

Sony will auch das Firmengebäude in Tokio zu Geld machen (Bild). Der Verkauf des gerade mal zwei Jahre alten Sony City Osaki Bürokomplexes soll der Gesellschaft umgerechnet zwischen 1 und 1,5 Milliarden Dollar in die klammen Kassen spülen.

Der vor 29 Jahren gebaute Büroturm war sehr begehrt, es gab rund 20 Gebote. Mitverantwortlich für den hohen Preis dürfte die Möglichkeit der vielfältigen Nutzung des Gebäudes sein. Die Interessenten hätten schon Pläne für hochwertige Wohnungen oder Hotelzimmer in der Tasche gehabt, sagte Vertreter der Immobilienbranche. Die von Joseph Chetrit geleitete Chetrit Group ist unter anderem auch am Willis Tower, dem höchsten Gebäude in Chicago, beteiligt.

Die Mitarbeiter von Sony werden zunächst weiter in dem Büroturm arbeiten. Später sollen sie in ein wahrscheinlich kleineres Gebäude umziehen.

Der seit Jahren mit Verlusten kämpfende Elektronikkonzern will auch ein Firmengebäude in Tokio zu Geld machen. Der Verkauf des gerade mal zwei Jahre alten Sony City Osaki Bürokomplexes soll der Gesellschaft umgerechnet zwischen 1 und 1,5 Milliarden Dollar in die klammen Kassen spülen, hatte eine mit den Plänen vertraute Person gesagt.

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