VON DENNIS K. BERMAN
Für wen arbeitet Michael Dell: Für das Unternehmen Dell? Oder für sich selbst? Das ist die zentrale Frage, die über der erwogenen Privatisierung des schwächelnden Computerherstellers hängt.
Eine private Übernahme könnte etwas Erleichterung für die Dell-Aktionäre bringen, die seit 2008 einen Kurssturz von 40 Prozent erleiden mussten. Das Unternehmen selbst hat zuletzt nur wenig Hoffnung gegeben, und wird von iPads und iPhones überrannt. Aber Erleichterung heißt nicht Fairness.
Im Mittelpunkt der erwogenen Transaktion steht ein Konflikt: Michael Dell selbst. Als Gründer, Chairman, CEO, 15,7-Prozent-Anteilseigner und Namensgeber hat er überragenden Einfluss auf das Unternehmen. Berichte sagen, dass er bei der Transaktion ...





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