VON EZEQUIEL MINAYA UND KEJAL VYAS
CARACAS—Venezuela macht ernst mit seinen Plänen, in seinem Land mehr US-Dollar in Umlauf zu bringen. Importeure sollen ab nächster Woche über eine zusätzliche Wechselkursbehörde ihre einheimische Währung in amerikanisches Geld umtauschen können. Mit dem Vorstoß rechnet sich der Interimspräsident des Landes, Nicolas Maduro, bessere Chancen bei der anstehenden Präsidentschaftswahl aus.
Nach dem plötzlichen Tod von Präsident Hugo Chávez befindet sich das ölreiche Land in einem politischen und wirtschaftlichen Schwebezustand. Am 14. April wird Maduro gegen den Chef der Opposition, Henrique Capriles, antreten. Wirtschaftlich kämpft Venezuela mit einer Knappheit an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten sowie einem ausufernden Devisen-Schwarzmarkt, weil die ...



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