VON ALI ULUÇAY
Im Nabucco-Konsortium knirscht es: Der Essener Energiekonzern RWE und die österreichische OMV haben offenbar unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Eigentümerstruktur von Nabucco und die strategische Ausrichtung der geplanten Gaspipeline. Wie das Wall Street Journal aus Branchenkreisen erfuhr, will RWE wohl noch in diesem Jahr aus dem Projekt aussteigen, an dem die Essener mit 16,6 Prozent beteiligt sind.
Hintergrund sei der geplante Einstieg von Gasproduzenten aus dem aserbaidschanischen Shahdeniz-Feld, hieß es dem Vernehmen nach. So wolle das Shahdeniz-Konsortiums, allen voran Statoil, BP, Total und die staatlich aserbaidschanische ...





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