VON ANDREAS KISSLER, SUSANN KREUTZMANN UND STEFAN LANGE
BERLIN—Die Wahlen in Italien sind bestimmt nicht nach dem Geschmack der Berliner Politik ausgegangen. Sowohl die schwierigen Mehrheitsverhältnisse in den beiden Parlamentskammern als auch das enttäuschende Abschneiden der vermeintlichen Reformkräfte um das Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani und den scheidenden Ministerpräsidenten Mario Monti sorgen für Ernüchterung. Umso mehr fordern darum wohl führende Vertreter der deutschen Regierungskoalition Italien zu weiteren Reformen auf.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle verlangt von einer neuen italienischen Regierung die Fortsetzung des Reformwegs und der Haushaltssanierung. „Die politischen Verantwortungsträger in Rom wissen, dass Italien weiter eine solide Politik der Reformen und Konsolidierung braucht, die das ...



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