VON BRODY MULLINS UND DEVLIN BARRETT
WASHINGTON - Etliche Medienunternehmen sind in den USA ins Visier der Gesetzeshüter geraten. In einer breit angelegten Untersuchung haben Fahnder des FBI geprüft, ob die Gesellschaften durch die vorzeitige Veröffentlichung von US-Wirtschaftsdaten Insiderhandel an der Wall Street ermöglicht haben, wie mit den Vorgängen vertraute Personen sagten.
Unter anderem nahmen die Bundesermittler große Nachrichtenagenturen wie Bloomberg, Thomson Reuters und Dow Jones & Co unter die Lupe. Der Vorwurf: Sie sollen einigen Investoren schon Bruchteile vor der offiziellen Veröffentlichung Zugriff auf Konjunkturdaten ermöglicht haben, durch den Einsatz von mit Hochgeschwindigkeit arbeitenden Übermittlungssystemen.
Die genannten Agenturen sind die führenden Übermittler von Konjunkturdaten an ...




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