VON JENNY STRASBURG UND SCOTT PATTERSON
Investmentfirmen, die ihr Geld im Hochgeschwindigkeitshandel verdienen, sind in letzter Zeit oft in Erklärungsnot gekommen. Immer wieder haben die riesigen Mengen an Orders, mit denen sie den Markt fluten, Probleme ausgelöst. Viele Firmen versuchen jetzt, die Aufsichtsbehörden zu überzeugen, dass ihr Geschäftsmodell ungefährlich und dem Markt dienlich sei. Doch die Studien, mit denen sie das belegen wollen, gibt die Branche meist selbst in Auftrag.
Der Chef der Knight Capital Group erklärte dem amerikanischen Repräsentantenhaus im Juni, dass der Hochgeschwindigkeitshandel, der das Rückgrat des Unternehmens ausmachte, ein Segen für den Aktienmarkt sei. Er zitierte eine Studie, die Aufsichtsbehörden vor ungewollten Konsequenzen ...




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