Von STELIOS BOURAS und ALKMAN GRANITSAS und COSTAS PARIS
Griechenland hat dem internationalen Druck nachgegeben: Das Land hat sich am Montagabend bereit erklärt, bis zum Ende dieses Jahres 15.000 Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst zu entlassen. Der Schritt ist ein Entgegenkommen, nachdem die Verhandlungen mit den Kreditgebern um einen Tag verschoben wurden. Bei der Frage nach Lohnkürzungen – einer weiteren Forderung der Geldgeber – konnte der griechische Premierminister Lucas Papademos in Verhandlungen mit Vertretern der Parteien allerdings keine Einigung erzielen.
Derzeit liegen die Verhandlungen zwischen der Troika aus Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank um ein neues Rettungsprogramm für Griechenland in den letzten Zügen.
Zuletzt war der Druck auf Griechenland von Seiten der Euroländer gestiegen. Man erwartet im Gegenzug für Kredite weitere Sparmaßnahmen. Bekommt Griechenland bis März keine Hilfe, droht die Zahlungsunfähigkeit.
Vor allem die Europäische Kommission erhöhte zuletzt den Druck auf die Vertreter Griechenlands. Griechenland solle die Sparvorschläge akzeptieren und mit den privaten Gläubigern eine Einigung erzielen. Einige Fristen seien bereits verstrichen, betont die Kommission.
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