VON LIAM DENNING
Wenn ein neues Schwergewicht entsteht, verunsichert das die kleineren Rivalen üblicherweise – allerdings nicht immer. Mal angenommen, die 56 Milliarden Dollar schwere Übernahme von TNK-BP durch Rosneft gelingt: Dann würde daraus der nach Reserven und Förderung weltgrößte börsennotiere Öl- und Gaskonzern entstehen. Der neue Riese alleine käme auf Reserven und Fördermengen, wie sie Exxon Mobil und BP gemeinsam haben.
Anders als die diversifizierten Multis des Westens verfügt der staatlich kontrollierte russische Konzern fast nur über Schätze in der Heimat. Rosneft hat in der Vergangenheit nicht so aggressiv um Beteiligungen im Ausland gebuhlt wie andere staatliche Ölunternehmen wie etwa Petrochina.
Und ...




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