VON MICHAEL DENZIN
Noch zu früh für Spekulationen auf eine Bodenbildung ist es bei den Autozulieferern. Die aktuellen Gewinnwarnungen der deutschen Leoni, der französischen Faurecia und der schwedischen Autoliv zeichnen ein düsteres Bild. Auch wenn Analysten und Händler nach Monaten schlechter Nachrichten für die Autoindustrie nicht mehr besonders überrascht sind, dürfte es bei den Zulieferern noch einige Quartale schlecht laufen. Vor Jahresmitte 2013 sollten Anleger mit den Branchentiteln vorsichtig umgehen.
Schließlich hatten die bombigen Absatzzahlen von Luxusherstellern wie BMW und Daimler in Schwellenländern wie China verdeckt, wie schlecht die Autokonjunktur in Europa wirklich läuft. Die zunehmenden Presseberichte über Rabattschlachten bei den Normalo-Autos machen ...


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