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Die besten Vorstandschefs der Welt

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Wie Unternehmergrößen wie Alan Mulally von Ford, Jeff Bezos von Amazon.com und Jamie Dimon von JP Morgan Chase ihren Platz unter den Scheinwerfer verdient haben.

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Marc Benioff

Salesforce.com, Vorstandschef seit 1999

Wegweiser zum Cloud-Computing

Marc Benioff ist der König der Cloud – der Visionär, der lange vor allen anderen ein Geschäftsmodell rund um Cloud Computing aufgebaut hat. Sein Ansatz, Software über…

Marc Benioff

Salesforce.com, Vorstandschef seit 1999

Wegweiser zum Cloud-Computing

Marc Benioff ist der König der Cloud – der Visionär, der lange vor allen anderen ein Geschäftsmodell rund um Cloud Computing aufgebaut hat. Sein Ansatz, Software über das Internet zur Verfügung zu stellen statt sie auf einen Server im Keller zu legen, hat die Tech-Welt und die amerikanische Unternehmenslandschaft revolutioniert. Der 47-jährige Benioff gab 1999 einen Vertriebsposten bei Oracle auf, um Saleforce.com mitzugründen. Das Unternehmen bietet über die Cloud Dienstleistungen zur Steuerung von Kundenbeziehungen an. Mit einem Jahresumsatz von 2,27 Milliarden Dollar ist es der mit Abstand größte reine Cloud-Spezialist. Benioffs jüngste Idee: Soziale Netzwerke für Unternehmen, insbesondere private "Facebooks", auf denen man mit Mitarbeitern und Kunden kommunizieren kann.

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Jeff Bezos

Chef von Amazon.com seit 1994

Bezos ist der letzte der frühen Dot.com-Superhelden, der noch im Amt ist. AOL's Steve Case, Pierre Omidyar von Ebay und Jerry Yang von Yahoo sind allesamt weitergezogen, doch Bezos ist noch dabei. Und das im…

Jeff Bezos

Chef von Amazon.com seit 1994

Bezos ist der letzte der frühen Dot.com-Superhelden, der noch im Amt ist. AOL's Steve Case, Pierre Omidyar von Ebay und Jerry Yang von Yahoo sind allesamt weitergezogen, doch Bezos ist noch dabei. Und das im großen Stil.Nicht nur, dass er den größten Online-Händler der Welt führt, Bezos verändert den Weg, wie Menschen lessen (durch eine ständige Folge billigerer und besserer Kindle-Lesegeräte) und die Art, wie Unternehmen aller Größe rechnen (durch Amazons Internetdienste, die Datencenter-Kapazitäten im Netz bieten).Bezos ist spendierfreudig, um den Trends voraus zu bleiben. Und anders, als viele große Tech-Konzerne, zielt er selten ins Leere. Im Gegenteil: Ende vergangenen Jahres verkaufte Amazon jede Woche eine Million Kindles – und jedes davon ist in der LAge, Dutzende E-Bücher aus Bezos' großen Online-Store herunterladen.

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Jeffrey Boyd

Chef von Priceline.com seit 2002

Der Star hinter dem außerordentlichen Comeback von Priceline.com ist Jeffrey Boyd, von Hause aus Rechtsanwalt. Im Jahrzehnt nach der Dotcom-Blase hat er eine große Gelegenheit im internationalen…

Jeffrey Boyd

Chef von Priceline.com seit 2002

Der Star hinter dem außerordentlichen Comeback von Priceline.com ist Jeffrey Boyd, von Hause aus Rechtsanwalt. Im Jahrzehnt nach der Dotcom-Blase hat er eine große Gelegenheit im internationalen Hotelgeschäft erst entdeckt und dann ausgenutzt. Heute macht Priceline fast 80 Prozent seiner Umsätze außerhalb der USA, überwiegen über Internetseiten, die dem Kunden mehr Kontrolle über seine Pläne geben als der übliche "Nenne-mir-Deinen-Preis"-Ansatz. Nachdem das Unternehmen Europa im Sturm genommen hat, drängt es nun mit Macht nach Asien. "Es gibt da draußen noch so viel von der Welt für uns", sagt der 55-jährige Boyd.

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Carlos Brito

Vorstandschef von Anheuser-Busch Inbev seit 2005

Wenn der brasilianisch-stämmige Brit mit Wirtschaftsstudenten spricht, stellt er immer die gleiche Frage: "Warum sind all die Dinge, die im Sport und in der Schule so toll klappen, so…

Carlos Brito

Vorstandschef von Anheuser-Busch Inbev seit 2005

Wenn der brasilianisch-stämmige Brit mit Wirtschaftsstudenten spricht, stellt er immer die gleiche Frage: "Warum sind all die Dinge, die im Sport und in der Schule so toll klappen, so schwer durchzusetzen, wenn man in die Unternehmswelt einsteigt?" Brito, 51, hat sich von Widerständen im Unternehmen nie stoppen lassen. Er hat eine südafrikanische Brauerei zum weltgrößten Bierkonzern geformt und sich mit dem 52 Milliarden Dollar schweren Kauf von Anheuser-Busch im Jahr 2008 die Krone aufgesetzt. Und schon jetzt hat er die Gewinnmargen der Sparte um zehn Prozentpunkte gesteigert. Brito verichtet auf einen Firmenwagen und einen Fahrer. Am liebsten mag er Pendlerzüge – und beweist auch damit Gespür furs Geschäft: Kein Biertrinker auf der Welt würde wollen, dass sein hart-verdientes Geld für Champagner auf dem Rücksitz einer Limousine ausgegeben wird.

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Warren Buffett

Vorstandschef von Berkshire Hathaway seit 1965

Wenn Warren Buffett einmal in Ruhestand geht, wird er sein Firmen-Konglomerat mit ziemlicher Sicherheit inin einem so starken Zustand hinterlassen, dass selbst der Höhlenmensch in der…

Warren Buffett

Vorstandschef von Berkshire Hathaway seit 1965

Wenn Warren Buffett einmal in Ruhestand geht, wird er sein Firmen-Konglomerat mit ziemlicher Sicherheit inin einem so starken Zustand hinterlassen, dass selbst der Höhlenmensch in der Werbung von Buffetts Firma Geico die Führung übernehmen könnte. Berkshire Hathaway stand niemals besser da als heute. 11 Milliarden Dollar Gewinn haben die Eisenbahngesellschaft Burlington Northern, der Versicherer Geico und die mehr als 60 weiteren Geschäfte im vergangenen Jahr abgeworfen. Daneben legte Buffett zehn Milliarden Dollar für den Chemikonzern Lubrizol auf den Tisch, und er wartet hungrig auf neue große Deals. Nichts liebt der 81-jährige Buffett lieber, als es sich mit einem guten Geschäftsbericht gemütlich zu machen. Den Jahresabschluss von IBM lase r 50 Jahre lang, ehe er 2011 mit elf Milliarden Dollar bei Big Blue einstieg. Aktuell warnt Buffett vor "riesigen" Risiken bei Anleihen. Auch von Gold hält er nichts, er nennt es eine statische Anlage, die lediglich "auf Dich zurückschaut". Buffet wird vielleicht noch fünf Jahre im Job bleiben. Aber nach seinem Rücktritt werden Anleger noch Jahrzehnte lang auf ihn zurückschauen.

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Ed Clark

Vorstandschef der TD Bank seit 2002

Ed Clark weiß, was man braucht, um in New York die Massen anzulocken: Gratis-Hot-Dogs und kostenlosen Bankservice. Genau das hat seine Bank den Leuten geboten, als sie vor vier Jahren ihren Vorstoß von…

Ed Clark

Vorstandschef der TD Bank seit 2002

Ed Clark weiß, was man braucht, um in New York die Massen anzulocken: Gratis-Hot-Dogs und kostenlosen Bankservice. Genau das hat seine Bank den Leuten geboten, als sie vor vier Jahren ihren Vorstoß von Toronto in den Big Apple wagte – und es wirkte wie Magie. Schon jetzt ist TD die Nummer fünf auf dem überfüllten Markt und schickt sich an, auf den dritten Platz zu springen. Davor stünden dann nur noch Chase und die Citibank.Schachzüge wie dieser haben TD zur womöglich besten von Kanadas berühmt soliden Banken gemacht. Der 64-jährige Clark achtet auf die Bedürfnisse seiner Kunden: Die Filialen sind an sieben Tagen der Woche geöffnet, bieten umfangreichen Service – und Clark hält das Risiko in engen Grenzen. "Verkaufe Deinen Kunden keine Produkte, die Du nicht auch Deiner Großmutter verkaufen würdest", sagt erg erne. Wenn nur die großen US-Banken vor fünf Jahren genau so gedacht hätten.

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Jamie Dimon

JPMorgan Chase, Vorstandschef seit 2006

Unter all den Reisen rund um die Welt, die er als Chef von JP Morgan Chase unternimmt, war die Busfahrt von Jamie Dimon an die Westküste der USA im vergangenen Jahr sicherlich die…

Jamie Dimon

JPMorgan Chase, Vorstandschef seit 2006

Unter all den Reisen rund um die Welt, die er als Chef von JP Morgan Chase unternimmt, war die Busfahrt von Jamie Dimon an die Westküste der USA im vergangenen Jahr sicherlich die unvergleichlichste. Sie führte ihn von Washington nach San Diego, ein Gebiet, das JP Morgan mit dem Kauf der taumelnden Washington Mutual im Jahr 2008 besetzt hat. Gekleidet in einem Chase Polohemd Clad, löcherte er unterwegs rund 5.000 Mitarbeiter, wie er sie besser unterstützen könne. Anschließend schickte er ihre Vorgesetzten los, um die Probleme anzugehen. Die Änderungen reichten von der Streichung sinnloser interner Vorschriften bis zur Einführung Mandarin-sprachiger Call Center.Es ist unter anderem diese Liebe zum Detail, die Dimon zum meist respektierten Banker seiner Generation gemacht hat. JP Morgen gehörte zu den ersten Instituten, die die obligatorischen Staatshilfen aus Zeiten der Finanzkrise zurückzahlten. Beim letzten Stresstest schnitt die Bank so gut ab, dass sie ihre Dividende deutlich erhöhen und zusätzlich Aktien zurückkaufen darf.

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Larry Ellison

Oracle, Vorstandschef seit 1977

Der Tod von Steve Jobs hat Larry Ellison schwer getroffen. Seit 25 Jahren waren die beiden gute Freunde und während der letzten Tage von Jobs stand ihm der 67-jährige Ellison zur Seite und zwang ihn, zu…

Larry Ellison

Oracle, Vorstandschef seit 1977

Der Tod von Steve Jobs hat Larry Ellison schwer getroffen. Seit 25 Jahren waren die beiden gute Freunde und während der letzten Tage von Jobs stand ihm der 67-jährige Ellison zur Seite und zwang ihn, zu essen. Auch wenn einige der Meinung waren, die beiden seien ein ungleiches Paar – der Hippie-Minimalist Jobs hier, der materialistische Industriemanager Ellison dort – waren beide besessen von Technologie und Perfektion. Und jeder von ihnen hat einen Konzern aufgebaut, der seit Ende des 20. Jahrhunderts zu den beständigsten gehört. Mit Oracle hat Ellison einen gigantischen Technologieversorger für Unternehmen geschaffen. Den Rang zu verteidigen war nicht einfach, da Cloud-Computing die traditionellen Datencenter verdrängt. Ironischerweise war Ellison in den 1990ern einer der Ersten, der die Möglichkeit von Rechenleistung erkannte, die über das Web bereitgestellt wird. "Zu der Zeit habe ich darüber gelacht, wie wie vollkommen peinlich Computer waren", sagte Ellison zu Barron's. "Das Internet hat alles verändert."

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Larry Fink

BlackRock, Vorstandschef seit 1998

Alle, für die BlackRock immer noch ein Anleihehaus ist, sollten Larry Fink zuhören. Er drängt sowohl institutionelle als auch private Anleger dazu, sich mit Aktien einzudecken. Mit dem Gelöbnis der…

Larry Fink

BlackRock, Vorstandschef seit 1998

Alle, für die BlackRock immer noch ein Anleihehaus ist, sollten Larry Fink zuhören. Er drängt sowohl institutionelle als auch private Anleger dazu, sich mit Aktien einzudecken. Mit dem Gelöbnis der Federal Reserve, die Zinsen bis 2014 niedrig zu halten, ergebe sich "ein freundliches Umfeld für die Aktienmärkte", sagt Fink. Wer an Cash und Bonds festhalte, werde am Ende nur enttäuschende Notgroschen übrig haben.Der 59-jährige Fink startete seine Karriere als Hypothekenhändler. BlackRock, gegründet im Jahr 1988, war ursprünglich auf Anleihen fokussiert. Doch dank kluger Zukäufe hat es das Unternehmen zum weltgrößten Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von 3,5 Billionen Dollar geschafft, das neben einer Menge Aktienfonds auch Multi-Asset-Anlagen und ETFs unter dem Label iShares verkauft.

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Lew Frankfort

Coach, Vorstandschef seit 1995

Jetzt, da er Coach als Weltmarktführer für "bezahlbaren Luxus"etabliert hat, konzentriert sich Lew Frankfort auf die Ursprünge des Unternehmens als Anbieter von Taschen für amerikanische Frauen. Im…

Lew Frankfort

Coach, Vorstandschef seit 1995

Jetzt, da er Coach als Weltmarktführer für "bezahlbaren Luxus"etabliert hat, konzentriert sich Lew Frankfort auf die Ursprünge des Unternehmens als Anbieter von Taschen für amerikanische Frauen. Im Sommer wird er farbenfrohe und aufgefrischte Neuauflagen der Ledersäcke und Schultertaschen auf den markt bringen, mit denen Coach in den 70er- und 80er-Jahren bekannt geworden war. "Sie passen zu einigen der größeren Trends hin zu Leder, hin zu Authenzität, hin zu Werten", sagt Frankfort. Frankfort's Riecher für Mode lässt ihn selten im Stich. Zwar hatte auch Coach in den dunklen Tagen 2009 zu kämpfen, aber das Unternehmen kam mit großem Schwung zurück und drang mit Macht in das Geschäft mit Männer-Utensilien sowie ins aufstrebende China vor. Diese Erfolge haben Frankfort mit 66 Jahren nach einer kurzen Abwesenheit zurück in die Top 30 - und zurück in die Herzen der Anleger gebracht. Erst kürzlich kletterte die Coach-Aktie auf ein Allzeithoch.

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Pablo Isla

Inditex, Vorstandschef seit 2005

Isla hat dafür gesorgt, dass die Gewinne des spanischen Textil-Einzelhändlers Inditex, Besitzer der Kette Zara, immer gut aussehen. Der 48-Jährige hat eine wilde Expansion angestoßen – im Ausland ebenso…

Pablo Isla

Inditex, Vorstandschef seit 2005

Isla hat dafür gesorgt, dass die Gewinne des spanischen Textil-Einzelhändlers Inditex, Besitzer der Kette Zara, immer gut aussehen. Der 48-Jährige hat eine wilde Expansion angestoßen – im Ausland ebenso wie im Internet. Etwa 500 neue Filialen werden jährlich eröffnet, seit Isla im Amt ist. Insgesamt hat das Unternehmen mitterlweile mehr als 5.500 Shops in 82 Ländern. Und Inditex ist es gelungen, die wirtschaftlichen Probleme in Spanien abzuschütteln, obwohl gut ein Drittel der Filialen in der Heimat stehen. Isla, der über Abschlüsse in Jura und Finanzen verfügt, hat seine Machtposition bei Inditex im vergangenen Jahr noch gestärkt. Zum Posten als Vorstandschef übernahm er auch den des Chairman von Unternehmensgründer Amancio Ortega Gaona. Isla, who has a background in law and finance, last year added the title of chairman to that of CEO, succeeding founder Amancio Ortega Gaona. Der Philosophie und Kultur von Ortega folgt er dabei: Inditex verzichet auf große Anzeigen-Kampagen und investiert das Geld lieber in die Eröffnung neuer Filialen.

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Marius Kloppers

BHP Billiton, Vorstandschef seit 2007

Marius Kloppers (49), der an der Spitze des weltgrößten Minenkonzerns sitzt, weiß wie man Geschäfte in China macht. Seit Unternehmen mit Sitz in Australien verkauft rund 20 Prozent des Eisenerz,…

Marius Kloppers

BHP Billiton, Vorstandschef seit 2007

Marius Kloppers (49), der an der Spitze des weltgrößten Minenkonzerns sitzt, weiß wie man Geschäfte in China macht. Seit Unternehmen mit Sitz in Australien verkauft rund 20 Prozent des Eisenerz, das China braucht, um Stahl für Kühlschränke, Autos, Bürotürme und anderes herzustellen. Zwar sieht Kloppers China vor einer gewissen Schwächephase, aber sein Engagement ist langfrisitg und er dürfte zu den ganz großen Gewinnern gehören. Der gebürtige Südafrikaner Kloppers, der einen Doktortitel in Ingenieurwesen hält, versorgt die Welt auch mit Kohle, Kupfer, Düngemitteln und – in wachsendem Maße – mit Erdgas. Im vergangenen Jahr beteiligte sich BHP Billiton am Gasförder-Boom in den USA, indem es Petrohawk Energy und Teile von Chesapeake Energy kaufte. Sie trugen mit zu dem Wachstum bei, das BHP trotz der volatile Rohstoffmärkte 2011 eine Erhöhung der Dividende um 20 Prozent ermöglichte.

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Peter Löscher

Siemens, CEO seit 2007

Wenn Löscher morgen in Rente ginge, wäre sein Vermächtnis sicher: Seit er 2007 zu Siemens kam und gleich mit einem Bestechungsskandal aufräumen musste, hat er das Münchner Unternehmen zu einem regelrechten…

Peter Löscher

Siemens, CEO seit 2007

Wenn Löscher morgen in Rente ginge, wäre sein Vermächtnis sicher: Seit er 2007 zu Siemens kam und gleich mit einem Bestechungsskandal aufräumen musste, hat er das Münchner Unternehmen zu einem regelrechten Musterschüler und verlässlichen Gewinnbringer erzogen. Fertig ist er noch nicht. Der Österreicher will Siemens zur ersten Wahl für Infrastrukturprojekte in den Schwellenländern machen. Schon jetzt macht diese Region ein Drittel der Umsätze bei Siemens aus. Vor kurzem hat Löscher Infrastruktur und andere Städtebauprojekte zum vierten Pfeiler des Konzerns erkoren, neben den Sektoren Energie, Medizintechnik und Industrie. Löscher versucht, bei Megatrends vorne dabei zu sein, und er glaubt, dass bis 2015 70 Prozent aller Menschen in Städten leben werden, im Gegensatz zu den aktuellen 50 Prozent. Siemens dürfte dann sicher zu den Großstädtern dazugehören.

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Olivia Lum

Hyflux, CEO seit 1989

Olivia Lum konnte schon immer Dinge vorhersehen, die andere noch nicht im Blick hatten. 1989, als noch niemand daran dachte, dass der Erde einmal das Trinkwasser ausgehen könnte, hat sie mit 15.000 Dollar eine Firma…

Olivia Lum

Hyflux, CEO seit 1989

Olivia Lum konnte schon immer Dinge vorhersehen, die andere noch nicht im Blick hatten. 1989, als noch niemand daran dachte, dass der Erde einmal das Trinkwasser ausgehen könnte, hat sie mit 15.000 Dollar eine Firma gegründet, die heute eines der führenden Unternehmen Asiens für Wasseraufbereitung und Recycling ist. Als sie Hyflux gegründete, war sie 28 Jahre alt. Lum wuchs in einem Schuppen ohne fließendes Wasser in Malaysia auf und studierte später an der Uni Chemie. Heute ist sie eine der reichsten Frauen Südostasiens. Ihr 31,5-Prozent-Anteil an Hyflux ist mehr als 300 Millionen Dollar wert. Seit sie das Unternehmen auf die chinesischen, indischen und nahöstlichen Märkte geführt hat, sieht es ganz so aus, als könnte sie den Durst des Planeten stillen.

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Ma Huateng

Tencent, CEO seit 1997

Ma Huateng ist sich für keine Arbeit zu schade: Als er sich dachte, dass China bereit sei für einen eigenen Instant-Messaging-Service, gründete der 1998 mit vier Freunden das Unternehmen Tencent. Dafür tat er alles…

Ma Huateng

Tencent, CEO seit 1997

Ma Huateng ist sich für keine Arbeit zu schade: Als er sich dachte, dass China bereit sei für einen eigenen Instant-Messaging-Service, gründete der 1998 mit vier Freunden das Unternehmen Tencent. Dafür tat er alles vom Design der Webseite bis hin zur Reinigung der Bürotoiletten. Seine Erfahrungsbreite hat ihm viel gebracht, vor allem da Tencent inzwischen das drittgrößte Internetunternehmen der Welt ist. Mit einem Marktwert von 53 Milliarden Dollar reiht es sich direkt hinter Google und Amazon ein. Während Chinas Internetnutzung heranreift, weitet der 40-jährige Ma das Geschäft auch auf Internetportale, soziale Netzwerke und Onlinespiele aus. Sein Kurznachrichtendienst für Smartphones, Weixin, hat seit der Einführung vor einem Jahr 60 Millionen Nutzer gewonnen.

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Sergio Marchionne

Fiat, CEO seit 2004

Es hat Marchionne nicht gereicht, dem italienischen Autobauer Fiat wieder zu Erfolg zu verhelfen. Jetzt will er auch Chrysler wieder auf sichere Beine stellen. Die ersten Erfolge zeichnen sich schon ab:…

Sergio Marchionne

Fiat, CEO seit 2004

Es hat Marchionne nicht gereicht, dem italienischen Autobauer Fiat wieder zu Erfolg zu verhelfen. Jetzt will er auch Chrysler wieder auf sichere Beine stellen. Die ersten Erfolge zeichnen sich schon ab: Chrysler verkauft wieder mehr und 2011 war die Bilanz wieder positiv, nur zwei Jahre nach der Insolvenz. „Global gesehen bin ich nur ein einfacher Metallklopfer", sagt er. Doch bei Verhandlungen lässt er sich nicht lumpen: 2005 hat er General Motors zwei Milliarden Dollar abgeknöpft, um einer Partnerschaft mit Fiat aufzulösen. Mit dem Geld konnte er einem Unternehmen wieder aufhelfen, das seit Jahren nur noch Verluste schrieb. Er sparte Kosten ein und ordnete den Vertrieb neu, um einen größeren Marktanteil zu gewinnen und die Margen aufzubessern. Der 59-jährige Marchionne zieht Rundkragenpullover den typischeren Business-Anzügen vor und versucht, Schuhe mit lästigen Schnürsenkeln zu vermeiden.

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Alan Mulally

Ford, CEO seit 2006

Mulally wurde 2006 bei Ford ins Gefecht geschickt, um dem zweitgrößten Autobauer aus seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten herauszuhelfen. Für den anspruchslosen Mann aus Kansas war das nichts Neues: Zuvor hatte…

Alan Mulally

Ford, CEO seit 2006

Mulally wurde 2006 bei Ford ins Gefecht geschickt, um dem zweitgrößten Autobauer aus seinen wirtschaftlichen Schwierigkeiten herauszuhelfen. Für den anspruchslosen Mann aus Kansas war das nichts Neues: Zuvor hatte er bei Boeing die Sparte für kommerzielle Luftfahrt durch einige nervenaufreibende Krisen geführt. Auch bei Ford hat er nicht enttäuscht. Er strich Kosten zusammen, vereinfachte die Unternehmensstruktur und verteilte die Produktions- und Designstätten über den ganzen Globus. Das Ergebnis war eine spektakuläre Kehrtwende des amerikanischen Markenzeichens. Als Sahnehäubchen obendrauf hat Mulally das alles geschafft, ohne wie General Motors und Chrysler die amerikanischen Steuerzahler um Hilfe zu bitten. In den Luxusmärkten von China und Indien hat Ford noch einiges aufzuholen, doch dafür hat Mulally noch Zeit. Bis 2013 dürfte er mindestens noch auf seinem Posten bleiben.

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David Novak

Yum! Brands, CEO seit 2000

Novak hat die müde amerikanische Marke KFC genommen und sie zur heißesten Restaurantkette Chinas gemacht. Auf der Karte stehen sowohl das traditionelle amerikanisch frittierte Hühnchen sowie örtliche…

David Novak

Yum! Brands, CEO seit 2000

Novak hat die müde amerikanische Marke KFC genommen und sie zur heißesten Restaurantkette Chinas gemacht. Auf der Karte stehen sowohl das traditionelle amerikanisch frittierte Hühnchen sowie örtliche Lieblingsgerichte wie scharfes Huhn und chinesischer Frühstückshaferbrei. Yum! hat aus der „Restaurantchance des 21 Jahrhunderts", wie Novak es nennt, das Beste gemacht. Der 59-Jährige will jetzt die amerikanische Kette Taco Bell sanieren, mit Innovationen wie Tacos aus Dorito-Chips. Außerdem testet er auch eine gehobene Speisekarte. Ein Erfolg in den USA wäre schön, doch Yum! generiert mehr als die Hälfte seiner Gewinne in Übersee, dank Novaks Voraussicht. Die Belohnung: zehn Jahre zweistelliges Gewinnwachstum.

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Michael O'Leary

Ryanair, CEO seit 1994

Europas Wirtschaftsleiden haben der Discount-Airline Ryanair und ihrem langjährigen Geschäftsführer direkt in die Hände gespielt. Während Reisende jeden Cent zweimal umdrehen, erschließt O'Leary andauernd neue…

Michael O'Leary

Ryanair, CEO seit 1994

Europas Wirtschaftsleiden haben der Discount-Airline Ryanair und ihrem langjährigen Geschäftsführer direkt in die Hände gespielt. Während Reisende jeden Cent zweimal umdrehen, erschließt O'Leary andauernd neue Einkommensquellen. Wer hätte je an Bord-Lottotickets gedacht? Er hat außerdem angefangen, auf reservierte Sitze einen Aufschlag zu berechnen. Vorher herrschte bei Ryanair freie Platzwahl. Teilweise dank solcher Zugaben konnte das Dubliner Unternehmen vor kurzem seine Gewinnschätzung für dieses Jahr um fast zehn Prozent nach oben korrigieren. Ebenso bewundernswert ist sein Engagement für eine freie Marktwirtschaft. Der Geschäftsbericht des dritten Quartals nahm die britische Regierung in Sachen Flughafenmonopolen und Touristensteuern ins Gebet.Mit den steigenden Brennstoffpreisen wird O'Leary dieses Jahr alle Hände voll zu tun haben. Vielleicht führt er auch die abgeschaffte Toilettengebühr wieder ein.

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Paul Otellini

Intel, CEO seit 2005

Otellini ist genau der Richtige, um den weltgrößten Chip-Hersteller durch eine Ära grundlegender Veränderungen zu begleiten. Das alte, verlässliche Geschäft mit dem Innenleben von PCs wird gerade von Tablets,…

Paul Otellini

Intel, CEO seit 2005

Otellini ist genau der Richtige, um den weltgrößten Chip-Hersteller durch eine Ära grundlegender Veränderungen zu begleiten. Das alte, verlässliche Geschäft mit dem Innenleben von PCs wird gerade von Tablets, Smartphones und riesigen Firmencomputernetzwerken verdrängt. Als ehemaliger Marketingchef von Intel weiß Otellini besser als all seine Vorgänger, was die Kunden wollen. Daher hat Intel eine Reihe neuer Geschäftsfelder erschlossen. Im Bereich für Server-Computer zum Beispiel hat Otellini den beträchtlichen Vorsprung von Konkurrent AMD zunichte gemacht. Damit die neuen Unternehmensziele auch auf allen Ebenen ankommen, ist er besonders zugänglich geworden. Er soll gelegentlich zehn seiner Angestellten auf einmal im Billard herausgefordert haben. In fast jeder Hinsicht hat er den Einsatz des Unternehmens erhöht.

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Joseph Papa

Perrigo, CEO seit 2006

Vom ersten Tag an war Joseph Papa klar, dass vor allem die Qualitätskontrolle über den Erfolg seiner Generikafirma entscheiden würde. In seinem ersten Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 2007 kommt das Wort…

Joseph Papa

Perrigo, CEO seit 2006

Vom ersten Tag an war Joseph Papa klar, dass vor allem die Qualitätskontrolle über den Erfolg seiner Generikafirma entscheiden würde. In seinem ersten Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 2007 kommt das Wort „Qualität" 15 Mal vor. Der 56-jährige Geschäftsführer verbringt immer noch einen großen Teil seiner Zeit auf Geschäftsreisen und kontrolliert regelmäßig die 19 Fabriken von Perrigo. Es ist klar, was er will: einen glatten Produktionsablauf, ohne die Pannen, die bei einigen Markenrivalen vorkommen. Das ist viel verlangt von einem Unternehmen, das pro Jahr 45 Milliarden Tabletten produziert. 2010 hat Papa die größte Händlermarke für Babynahrung gekauft. Das ist Teil seiner Strategie, angrenzende Märkte zu erschließen, durch die Drogerieketten und andere Handelspartner ihren Umsatz steigern können. Bald könnten Papas Produkte auch am nächsten Flughafen zu finden sein.

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Norbert Reithofer

BMW, CEO seit 2006

Norbert Reithofer fährt und führt tadellos. Einigen Autobauern ging während des Wirtschaftsabschwungs das Benzin aus, doch Reithofer hielt weiter ohne Umschweife auf den Erfolg zu. Der bayrische Autobauer…

Norbert Reithofer

BMW, CEO seit 2006

Norbert Reithofer fährt und führt tadellos. Einigen Autobauern ging während des Wirtschaftsabschwungs das Benzin aus, doch Reithofer hielt weiter ohne Umschweife auf den Erfolg zu. Der bayrische Autobauer verkaufte vergangenes Jahr eine Rekordzahl von 1,67 Millionen Fahrzeugen und wächst gerade schneller als seine größeren Konkurrenten, VW und Daimler. Auch die Gewinnmargen sind größer. Der BMW-Veteran mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit hat einen guten Mittelweg zwischen Kostenabbau und Investitionen in neue Modelle gefunden. Er hat auch außerhalb Deutschlands Fabriken aufgebaut, um Währungsrisiken vorzubauen.

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Peter Sands

Standard Chartered, CEO seit 2006

Eine globale Bank braucht einen globalen Geschäftsführer. Die britische Standard Chartered hat genau das: Peter Sands ist der Sohn britischer Eltern, die selbst in Asien geboren sind. Sein Vater hat in…

Peter Sands

Standard Chartered, CEO seit 2006

Eine globale Bank braucht einen globalen Geschäftsführer. Die britische Standard Chartered hat genau das: Peter Sands ist der Sohn britischer Eltern, die selbst in Asien geboren sind. Sein Vater hat in Malaysia eine Gummiplantage geleitet. Sands selbst ist dort und in Singapur aufgewachsen, bevor er an die Universitäten in Oxford und Harvard ging. Er hat eine amerikanische Schriftstellerin geheiratet und lebt im Norden Londons, verbringt jedoch einen großen Teil seiner Zeit auf Reisen. Mit seinen dichten weißen Haaren könnte der 50-jährige Sands fast als Professor durchgehen. Doch tatsächlich ist er der vollkommene globale Banker: Gerade hat seine Bank dank astronomischer Gewinne in Hongkong und Singapur das neunte Jahr in Folge Rekordgewinne erzielt. Die Breite und Tiefe seines Unternehmens ist beeindruckend: Vergangenes Jahr erzielten 24 der 70 weltweiten Märkte von Standard Chartered Gewinne von je mindestens 100 Millionen Dollar.

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Howard Schultz

Starbucks, CEO seit 2008

Aus 17.000 Läden in 58 Ländern verkauft Schultz den typisch starken Starbucks-Kaffee. In London, der Heimat des zivilisierten Nachmittagstees, wird mittlerweile mehr Kaffee bei Starbucks getrunken als im…

Howard Schultz

Starbucks, CEO seit 2008

Aus 17.000 Läden in 58 Ländern verkauft Schultz den typisch starken Starbucks-Kaffee. In London, der Heimat des zivilisierten Nachmittagstees, wird mittlerweile mehr Kaffee bei Starbucks getrunken als im koffeingetränkten New York. „Es gibt nur sehr wenige Menschen, die einen Wirtschaftssektor neu erfunden haben", sagt Millard Drexler, CEO der Modemarke J.Crew, der Schultz seit der Anfangszeit in den 80er-Jahren kennt. „Ich habe noch nie eine Branche gesehen, die so eindeutig von einem einzigen Unternehmen dominiert wird."Der 58-jährige Schultz kehrte nach einer acht Jahre langen Pause als Geschäftsführer zu Starbucks zurück, und hauchte der Marke neues Leben ein. Er kümmert sich um seine Angestellten und bietet sogar seinen Teilzeitkräften eine Krankenversicherung an (was in den USA nicht unbedingt üblich ist). „Ich habe immer geglaubt, dass der Unternehmenswert mit einem sozialen Gewissen im Gleichgewicht stehen muss", sagt Schultz.

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Jim Skinner

McDonald's, CEO seit 2004

Skinner tritt nach acht Jahren als Geschäftsführer bald ab, doch Fast-Food-Fans sowie Investoren schulden ihm eine tosende Runde Applaus. 1971 fing Skinner als Trainee bei McDonald's an und hat seitdem die…

Jim Skinner

McDonald's, CEO seit 2004

Skinner tritt nach acht Jahren als Geschäftsführer bald ab, doch Fast-Food-Fans sowie Investoren schulden ihm eine tosende Runde Applaus. 1971 fing Skinner als Trainee bei McDonald's an und hat seitdem die Position das Unternehmen als weltgrößte Restaurantkette mit 32.000 Filialen gefestigt. Er hat die Restaurants aufgehübscht und Salate und andere gesündere Angebote auf die Karte gesetzt. Nicht zuletzt hat er auch stetig hohe Gewinne erzielt. Im August tritt er also ab und gibt den Hut weiter an Don Thompson. Doch er ruht sich noch nicht auf seinen Lorbeeren aus: Noch in diesem Jahr eröffnet McDonald's weitere 1300 Filialen, erweitert die Speisekarte und bietet bald kostenloses Drahtlosinternet an. Es sieht alles nach einer Erfolgsgeschichte aus.

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Fred Smith

FedEx, CEO seit 1971

Smith, der 1971 die Luftpost-Paketindustrie erfand, hat schon vor langem gelernt, dass man auf die Windrichtung achtgeben muss. Was das amerikanische Wirtschaftswachstum angeht, ist er pessimistischer als viele…

Fred Smith

FedEx, CEO seit 1971

Smith, der 1971 die Luftpost-Paketindustrie erfand, hat schon vor langem gelernt, dass man auf die Windrichtung achtgeben muss. Was das amerikanische Wirtschaftswachstum angeht, ist er pessimistischer als viele andere und deckelt daher die Größe seiner Flotte. In weiser Voraussicht will er Treibstoffschlucker aussortieren und 27 neue Boeing 767 kaufen. Gleichzeitig zögert er die Lieferung einiger Boeing 777 hinaus, die er für Langstreckenlieferungen bestellt hat, denn die Wirtschaft in Asien gerade eher schwach aussieht. Das Manöver ist typisch Smith. Neben dem Unterhalt seiner Flotte hat er auch die Betriebsabläufe gestrafft, um Auslieferung und Frachtverladung zu verbessern. Mit seinen 67 Jahren hat er noch nicht vor, in Rente zu gehen und spielt mehrmals pro Woche Tennis. Investoren können sich glücklich schätzen, einen so erfahrenen Piloten im Cockpit zu haben.

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Rex Tillerson

ExxonMobil, CEO seit 2006

Tillerson steht an der Spitze eines der bestgeleiteten Riesenkonzerne der Welt - ein Konzern von atemberaubender Größe und Komplexität. Exxon produziert am Tag durchschnittlich 4,5 Millionen Barrel Öl und…

Rex Tillerson

ExxonMobil, CEO seit 2006

Tillerson steht an der Spitze eines der bestgeleiteten Riesenkonzerne der Welt - ein Konzern von atemberaubender Größe und Komplexität. Exxon produziert am Tag durchschnittlich 4,5 Millionen Barrel Öl und Erdgas auf sechs Kontinenten und hat außerdem noch Raffinerie- und Chemiezweige. Er räumt alternativen Energiequellen zwar ein Daseinsrecht ein, doch Tillerman argumentiert, dass Öl und Gas noch Jahrzehnte lang die wichtigsten Säulen des weltweiten Energieverbrauchs bleiben werden. Exxon gibt jährlich 37 Milliarden Dollar dafür aus, diese klassischen Energiequellen weiter auszubauen, und erzielt damit gute Erfolge. 18 Jahre in Folge hat das Unternehmen mindestens 100 Prozent seiner jährlichen Produktion mit neuen Reserven ersetzt. Der 59-jährige Tillerson ist 1975 zu Exxon gestoßen und hat es nie bereut. Er ist ein großer Fan der Pfadfinder und sagt, sie seien „heute wichtiger denn je zuvor", da es einen Mangel an starken Führungskräften gebe.

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Joe Tucci

EMC, CEO seit 2001

Am Anfang seiner Karriere sahh Tucci bei Wang Laboratories, wie ein hervorragendes Unternehmen vom Weg abkommen und schließlich komplett untergehen kann. Er wird also alles daran setzen, dass es EMC nicht genauso…

Joe Tucci

EMC, CEO seit 2001

Am Anfang seiner Karriere sahh Tucci bei Wang Laboratories, wie ein hervorragendes Unternehmen vom Weg abkommen und schließlich komplett untergehen kann. Er wird also alles daran setzen, dass es EMC nicht genauso ergeht. Jahr für Jahr gibt er hohe Summen für die Forschung aus und wagt mutige Übernahmen, um im boomenden Geschäft mit der Firmendatenspeicherung erfolgreich zu bleiben. EMC hat einen Marktanteil von 28 Prozent und baut seinen Vorsprung vor der Nummer zwei auf dem Markt, IBM, immer weiter aus. „Es darf uns nie zu gemütlich werden", sagt Tucci.

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Miles White

Abbott Laboratories, CEO seit 1999

Als White gerade dabei war, die Karriereleiter bei Abbott Labs zu erklimmen, lehnte er eine Versetzung nach Japan ab, damit seine Frau einen Buchladen am Rand von Chicago eröffnen konnte. Einige seiner…

Miles White

Abbott Laboratories, CEO seit 1999

Als White gerade dabei war, die Karriereleiter bei Abbott Labs zu erklimmen, lehnte er eine Versetzung nach Japan ab, damit seine Frau einen Buchladen am Rand von Chicago eröffnen konnte. Einige seiner Kollegen hielten das für einen schlechten Zug. Doch die familienfreundliche Entscheidung hat ihm offensichtlich nicht geschadet: White wurde im Alter von 43 Jahren Geschäftsführer. Dank einer Reihe von klugen Übernahmen und erfolgreichen neuen Produkten wie Humira, ein Mittel gegen Gelenkrheumatismus, ist Abbott ein heller Stern in der angeschlagenen Pharmaindustrie. Noch in diesem Jahr will White seinen größten Coup landen: Er plant, das Unternehmen in mehrere Einzelfirmen für medizinische Produkte und Medikamente aufzuteilen. Er dürfte noch genug Zeit haben, das alles zu Erfolg zu bringen: Er ist erst 57 Jahre alt.

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Tadashi Yanai

Fast Retailing, CEO seit 1984

Yanai ist ein wandelndes Modewunder. Der 63-jährige Gründer von Fast Retailing ist der reichste Mann Japans. Er hat einen kleinen Provinzladen in ein globales Imperium verwandelt, zu dem auch die Uniqlo…

Tadashi Yanai

Fast Retailing, CEO seit 1984

Yanai ist ein wandelndes Modewunder. Der 63-jährige Gründer von Fast Retailing ist der reichste Mann Japans. Er hat einen kleinen Provinzladen in ein globales Imperium verwandelt, zu dem auch die Uniqlo Bekleidungskette gehört. Doch es sind gerade Misserfolge, die ihn faszinieren: „Ein Sieg, neun Verluste" heißt seine Autobiographie. Er spricht leise und ist gerade mal 1,65 Meter groß, doch sein Ziel ist es, die ganze Welt zu bekleiden. Laut dem Magazin GQ tut er das mit „fetischistisch gekürzten Grundlagen". Yanais Läden sind keine Markentempel, sondern kahle, weiß ausgeleuchtete Kisten voller penibel geschnittener japanischer Jeans und Kaschmir-Pullover in allen Farben des Regenbogens. Während der Rezession sind die Verkaufszahlen gestiegen, in den vergangenen fünf Jahren haben sie sich sogar verdoppelt. Mit dem Gewinn kann Yanai hochklassigere Unternehmen wie Helmut Lang aufkaufen. Jedes Jahr will Yanai 200 bis 300 neue Läden eröffnen. Das könnte Asiens größte Bekleidungskette zur weltweiten Top-Marke machen.

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