VON TAOS TURNER UND MATT MOFFETT
BUENOS AIRES — Lautstarke Auseinandersetzungen auf der Vorstandsetage, ein kurzes Gastspiel eines Monarchen – was wie eine überzogene lateinamerikanische Seifenoper anmutet, ist bittere Realität. Die argentinische Staatspräsidentin Cristina Kirchner liefert sich eine dramatische Schlacht mit YPF, dem größten Erdölkonzern des Landes.
Die Ölproduktion Argentiniens schrumpft. Und Kirchner ist erzürnt. Sie gibt YPF die Schuld an den geringeren Produktionszahlen. Jüngst entsandte die Präsidentin Untergebene zu dem Unternehmen. Sie sollten einer Sitzung des Verwaltungsrats des Ölriesen beiwohnen. In brüskem Tonfall hätten YPF-Vertreter sie weggeschickt, klagten die Gesandten.
Die Regierung schießt scharf gegen das Unternehmen, das mehrheitlich der spanischen Repsol YPF gehört. Die ...





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