VON BRIAN BLACKSTONE
FRANKFURT – Europa steht möglicherweise am Beginn einer neuen Rezession. Im März zeigten die Produktionsindikatoren nicht mehr nur in der Euro-Peripherie am Mittelmeer nach unten, sondern auch bei den Wirtschaftslokomotiven wie Deutschland oder den Niederlanden. Im Februar stieg die Arbeitslosigkeit in der Währungsunion auf 10,8 Prozent. So hoch war dieser Wert seit Einführung des Euro noch nie.
Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos klagte in dieser Woche, sein Land „könne nur verlieren": Einerseits erwarteten die Finanzmärkte von ihm, dass er den Haushalt zusammenstreichen solle. Andererseits könnten die Auswirkungen dieser Einschnitte ebenfalls das Vertrauen der Anleger untergraben.
Der italienische Ministerpräsident Mario ...





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