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Die Jumbo-Deals der Flugzeugbauer

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Getöse gehört zum Geschäft – das gilt allemal für die beiden weltgrößten Flugzeugbauer. Im englischen Farnborough gaben die europäische EADS-Tochter Airbus und der amerikanische Marktführer Boeing einige Deals bekannt. Wir zeigen die größten Bestellungen nach offiziellem Auftragsvolumen seit 2011. (Quelle: Ascend, WSJ Research)

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  • Flugzeugbauer überbieten sich mit Aufträgen

Auf der Flugzeugshow in Farnborough machten die Flugzeugbauer einige schwere Deals öffentlich: So wird Boeing jeweils 75 Stück seines Modells 737 Max an die Flugzeug-Leaser Gecas und Air Lease los, auch Rivale Airbus hat Käufer für seine Maschinen gefunden. In die Top Ten der…

Auf der Flugzeugshow in Farnborough machten die Flugzeugbauer einige schwere Deals öffentlich: So wird Boeing jeweils 75 Stück seines Modells 737 Max an die Flugzeug-Leaser Gecas und Air Lease los, auch Rivale Airbus hat Käufer für seine Maschinen gefunden. In die Top Ten der teuersten Bestellungen – nach Listenpreis – schaffen es die neuen Deals aber nicht.

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Das A320 ist der Top-Seller von Airbus. Der australische Billigflieger Jetstar bestellte im vergangenen Herbst 78 Exemplare der Neo-Version des Flugzeugs mit überarbeiteten Triebwerken. Bei knapp 97 Millionen Euro pro Stück kommt man auf einen Listenpreis von 7,8 Milliarden…

Das A320 ist der Top-Seller von Airbus. Der australische Billigflieger Jetstar bestellte im vergangenen Herbst 78 Exemplare der Neo-Version des Flugzeugs mit überarbeiteten Triebwerken. Bei knapp 97 Millionen Euro pro Stück kommt man auf einen Listenpreis von 7,8 Milliarden US-Dollar…

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…der allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Den Listenpreis bezahlen die Airlines nie, weder bei der EADS-Tochter Airbus, noch beim amerikanischen Marktführer Boeing. Von denen kommt die Nummer 9 der größten Deals seit 2011: Von ihrem Dauerbrenner 737 haben sie im vergangenen…

…der allerdings mit Vorsicht zu genießen ist. Den Listenpreis bezahlen die Airlines nie, weder bei der EADS-Tochter Airbus, noch beim amerikanischen Marktführer Boeing. Von denen kommt die Nummer 9 der größten Deals seit 2011: Von ihrem Dauerbrenner 737 haben sie im vergangenen Sommer 100 Stück an American Airlines verkauft. Laut Listenpreis wären so 8,4 Milliarden US-Dollar zusammengekommen.

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Die achtgrößte Lieferung nach Listenpreis kommt wieder von Boeing: Im August 2011 hat der Goliath der Lüfte 100 Stück ihres 737er-Modells an die amerikanische Fluglinie Delta abgesetzt. Laut Liste hätte die Airline aus Atlanta dafür 8,5 Milliarden US-Dollar bezahlt – im Schnitt kann…

Die achtgrößte Lieferung nach Listenpreis kommt wieder von Boeing: Im August 2011 hat der Goliath der Lüfte 100 Stück ihres 737er-Modells an die amerikanische Fluglinie Delta abgesetzt. Laut Liste hätte die Airline aus Atlanta dafür 8,5 Milliarden US-Dollar bezahlt – im Schnitt kann man aber die Hälfte vom offiziellen Preis abziehen. Ähnlichkeiten mit einem türkischen Bazar sind rein zufällig.

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Deal Nummer Sieben, wieder von Boeing: Im Januar hat die norwegische Billig-Airline Norwegian 100 Maschinen der großen Version des Bestsellers, 737 Max, geordert – laut Listenpreis kommen so 9,5 Milliarden US-Dollar zusammen. Bis die Flugzeuge geliefert sind, können 10 Jahre ins Land…

Deal Nummer Sieben, wieder von Boeing: Im Januar hat die norwegische Billig-Airline Norwegian 100 Maschinen der großen Version des Bestsellers, 737 Max, geordert – laut Listenpreis kommen so 9,5 Milliarden US-Dollar zusammen. Bis die Flugzeuge geliefert sind, können 10 Jahre ins Land streichen. Auch bezahlt werden sie nach und nach: Bei Vertragsabschluss wird nur ein Bruchteil der Summe fällig. Zwei bis drei Jahre vor Lieferung des jeweiligen Flugzeugs kommt der erste größere Batzen…

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…und bei Lieferung der Rest. Die sechstgrößte Bestellung seit 2011 kommt wieder von Norwegian, es sind wieder hundert Stück. Aber im vergangenen Juni wurde nicht bei Boeing geordert, sondern bei Airbus. Laut Listenpreis haben die norwegischen Discounter 9,7 Milliarden US-Dollar…

…und bei Lieferung der Rest. Die sechstgrößte Bestellung seit 2011 kommt wieder von Norwegian, es sind wieder hundert Stück. Aber im vergangenen Juni wurde nicht bei Boeing geordert, sondern bei Airbus. Laut Listenpreis haben die norwegischen Discounter 9,7 Milliarden US-Dollar bezahlt – es ist aber davon auszugehen, dass die Skandinavier bei einer derartig großen Bestellung saftige Rabatte bekamen.

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Im Juni 2011 machten Airbus und die junge Indische Discounter-Linie Indigo den ersten Schritt. 150 Stück vom A320 kaufen die Inlandsflieger aus Neu-Delhi, für einen Listenpreis von zusammen 14,5 Milliarden Dollar – Platz fünf. Kleine und wachsende Fluglinien ordern häufig in großen…

Im Juni 2011 machten Airbus und die junge Indische Discounter-Linie Indigo den ersten Schritt. 150 Stück vom A320 kaufen die Inlandsflieger aus Neu-Delhi, für einen Listenpreis von zusammen 14,5 Milliarden Dollar – Platz fünf. Kleine und wachsende Fluglinien ordern häufig in großen Stückzahlen: „Für einen größeren Rabatt nehmen sie das Risiko in Kauf, dass der Preis sich enorm verteuert", sagt Rob Morris, Analyst bei Ascend – eine Beraterfirma, die sich auf die Flugbranche spezialisiert hat.

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In der so genannten „Escalation Clause" werden die zulässigen Preisanstiege festgelegt. Bei fünf Prozent pro Jahr – eine übliche Rate – können die Kosten für die Airline über einen Zeitraum von zehn Jahren durch die Wolken gehen. Im Bild Deal Nummer vier: Die arabische Fluglinie…

In der so genannten „Escalation Clause" werden die zulässigen Preisanstiege festgelegt. Bei fünf Prozent pro Jahr – eine übliche Rate – können die Kosten für die Airline über einen Zeitraum von zehn Jahren durch die Wolken gehen. Im Bild Deal Nummer vier: Die arabische Fluglinie Emirates hat bei Boeing mal nicht den Klassiker 737, sondern den größeren 777 bestellt. 50 Stück von dem knapp 300 Millionen Dollar teuren Großflugzeug wollen sie – macht knapp 15 Milliarden US-Dollar.

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Southwest Airlines, ein Billigflieger aus Dallas, hat sich kurz vor dem vergangenen Weihnachten 150 von Boeings 737 Max gegönnt. Offizieller Preis sind knapp 19 Milliarden Dollar – aber gerade bei derartigen Rekordbestellungen liegt der Rabatt besonders hoch. Platz drei.

Southwest Airlines, ein Billigflieger aus Dallas, hat sich kurz vor dem vergangenen Weihnachten 150 von Boeings 737 Max gegönnt. Offizieller Preis sind knapp 19 Milliarden Dollar – aber gerade bei derartigen Rekordbestellungen liegt der Rabatt besonders hoch. Platz drei.

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Im vergangenen Sommer schlug Asiens Billigflieger AirAsia zu: 200 Mal den Airbus-Klassiker A320 für 19,3 Milliarden Dollar Listenpreis. Der größte Auftrag in der Geschichte des A320 und Platz zwei.

Im vergangenen Sommer schlug Asiens Billigflieger AirAsia zu: 200 Mal den Airbus-Klassiker A320 für 19,3 Milliarden Dollar Listenpreis. Der größte Auftrag in der Geschichte des A320 und Platz zwei.

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Der schwerste Verkaufswert nach Listenpreis kommt von einer Order der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air. Sie darf nicht auf EU-Airports landen, aber sie kann 201 Boeing-Maschinen kaufen. Listenpreis unserer Nummer eins: 22,4 Milliarden Dollar.

Der schwerste Verkaufswert nach Listenpreis kommt von einer Order der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air. Sie darf nicht auf EU-Airports landen, aber sie kann 201 Boeing-Maschinen kaufen. Listenpreis unserer Nummer eins: 22,4 Milliarden Dollar.

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