Von KATHERINE BOEHRET
Die größte Neuerung beim Microsoft-Betriebssystem Windows 8 ist die Integration der Touchscreen-Funktionen. Um diese auch ausnutzen zu können, bietet eine Reihe von PC-Herstellern neue Geräte an, bei denen die Maus zur Bedienung keine große Rolle mehr spielt.
Vier Arten von Computern sind dabei entstanden: Traditionelle Laptops mit Touchscreens, Laptops, die durch Drehen des Bildschirms zu einem Tablet werden, Laptops, deren Bildschirm abnehmbar ist und zu einem Tablet wird, und einfache Tablets wie das lang erwartete Microsoft Surface, das dem iPad von Apple Konkurrenz machen soll.
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Windows 8 funktioniert auch mit Geräten ohne Touchscreen. Doch die Optik ist speziell für die neue Technologie ausgelegt und die Funktionen so positioniert, dass sie am besten durch Wischen über den Bildschirm zu erreichen sind.
Die Touchscreens
Wer noch nicht bereit ist, von einem traditionellen Computer auf eine neue Technologie umzusteigen, findet in Laptops mit Touchscreen einen guten Kompromiss.
Acer bietet drei Kategorien solcher Touch-Laptops an. Das Modell S7 ist ab 1.200 Dollar zu haben und wiegt nur ein Kilogramm. Die M5-Serie ist nur bei der Elektronikkette Best Buy zu haben. Kostenpunkt: ab 800 Dollar. Die V5-Laptops fangen bei 750 Dollar an (700 Dollar im Microsoft-Laden). Samsung wird die Ultra Touch-Serie anbieten, die bei 810 Dollar anfängt.
Ein Asus VivoBook S400 mit einem 14,1-Zoll-Bildschirm wird 700 Dollar kosten. Das 1400 Dollar teure Spectre XT von Hewlett-Packard soll 15,6 Zoll groß sein. Wie teuer das Inspiron 15z Ultrabook von Dell werden soll, ist noch nicht entschieden. Das Satellite P845t von Toshiba soll mit seinen 14 Zoll 796 Dollar kosten.
Die umstellbaren Bildschirme
Wer sich nicht zwischen einem gewöhnlichen Laptop und einem spannend neuen Windows-Tablet entscheiden kann, muss nicht zwei Geräte kaufen. Mehrere Hersteller bieten hybride Modelle an, die sich von einem Laptop in ein Tablet verwandeln lassen. Der Nachteil ist, dass sie im Vergleich zum iPad zu relativen schwerfälligen Tablets werden.
Das XPS 12 Convertible Ultrabook von Dell fängt bei 1.200 Dollar an. Es sieht wie ein gewöhnlicher Laptop aus, doch der Touchscreen kann in einem Rahmen umgedreht werden und bei geschlossenem Laptop wie ein Tablet funktionieren. Der Bildschirm des 1.150 Dollar teuren Satellite U925t Ultrabook Convertible von Toshiba lässt sich um 180 Grad zurückklappen, sodass Touchscreen und Tastatur parallel sind. Der Bildschirm lässt sich dann über die Tastatur schieben.
Bei den Modellen Yoga 11 (800 Dollar) und Yoga 13 (1.100 Dollar) von Lenovo lässt sich der Bildschirm sogar um 360 Grad herumklappen. Asus vermeidet das Klappen und Schieben, indem es sein Modell Taichi 21 (ab 1.300 Dollar) mit zwei Touchscreens ausrüstet: einen dort, wo man es bei einem Laptop erwartet, und einen auf dem Computerdeckel, der erst aktiviert wird, wenn der Laptop geschlossen ist.
Die abnehmbaren Bildschirme
Wer von den schwerfälligen Hybridmodellen nichts hält, könnte mit einem Computer besser dran sein, dessen Bildschirm man komplett abnehmen und als Tablet verwenden kann.
Das 1.200 Dollar teure ATIV Smart PC Pro 700T von Samsung bietet im Tablet die Option auf mobiles Breitbandinternet. Das Tablet des HP Envy x2 bietet einen 11,6 Zoll großen Bildschirm. Das Iconia W150 ist als Tablet allein für 500 Dollar zuhaben, mit einem Tastaturdock und zusätzlichen Batterien für 750 Dollar.
Die Tastaturfreien
Wer glaubt, ganz ohne Tastatur auszukommen, ist mit dem VivoTab RT von Asus (600 Dollar), dem ThinkPad Tablet 2 von Lenovo (649 Dollar) und dem XPS 10 von Dell (noch kein Preis bekannt) gut bedient.
Doch auch das Surface RT Tablet von Microsoft wird viel Aufmerksamkeit erhalten, schon alleine, weil es vom Macher des Betriebssystems selbst hergestellt wird. Die 32-Gigabyte-Version ist ab 499 Dollar erhältlich.
Verbraucher haben unendlich viele Möglichkeiten, wie sie Windows in dieser neuen Computer-Ära nutzen wollen.
Kontakt zum Autor: redaktion@wallstreetjournal.de

Asus







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